Dating für Fortgeschrittene (oder eben auch nicht)

Das wird jetzt nicht der x. Beitrag darüber, dass ich nicht mehr zum vögeln date. Aber er könnte es werden. Ich bin sehr zerrissen in mir, einerseits fehlt mir in den langen Pausen zwischen unseren Treffen sehr der harte Sex, auf der anderen Seite weiß ich tatsächlich nicht ob ich überhaupt bereit dazu bin ihn woanders zu finden. Vor 3-4 Jahren hatte ich kein Problem Männer dafür zu finden, heute schon und ich hab mich echt gefragt warum. Inzwischen habe ich eine Ahnung und bin relativ frustriert. Aber beginnen wir nicht mit dem Fazit.

Der #MmH hat andere Dates. Feste Spielpartnerinnen und gelegentlich Einzeldates. Er hat da kein großes Problem etwas passendes zu finden. Wie bereits zu lesen war, hab ich da mal mehr mal weniger Herausforderungen mit. Aber ich kann verstehen, dass er Dinge umsetzt die ihn reizen und ich kann verstehen, dass es andere Frauen reizt mit ihm zu spielen. Und an sich könnte ich ja auch einfach mal wieder die Fühler ausstrecken. Mir das holen was er sich mit diesen Dates holt, etwas Spaß und zumindest eine leichte Befriedigung der Bedürfnisse, wenn auch nicht tiefgehend. Ich kann seit dem Beginn unserer D/s Beziehung ähnliches nicht mehr zu anderen Männern aufbauen, das weiß ich und das ist in Ordnung. Aber benutzt werden und etwas Spanking, das müsste eigentlich gehen.

Also überarbeitete ich nochmal meinen Profiltext im JoyClub, sagte ganz klar was ich suche und wie die Gegebenheiten sind. Was möglich ist, was ich geben kann und was eben nicht. Gleichzeitig merkte ich aber auch, dass ich innerlich nicht so ganz überzeugt war. Aber ich warf mich ins Spiel. Ich suchte selber nach für mich interessanten Profilen, verteilte ein paar gefällt mir bei Bildern oder Profilen. Stellte 1-2 Bilder ein und schaute wer darauf reagiert. Es war das übliche etwas ermüdende Prozedere. Dank der Tatsache dass ich mit mollig schonmal für viele nicht interessant bin, ist es aber zumindest übersichtlich. Und es gab ein paar interessante Kandidaten.

Dabei bin ich jetzt mal ganz ehrlich, ich bin sehr anspruchsvoll. Und zwar, weil ich weiß wie wichtig es für mich ist, das Gegenüber als dominant zu empfinden und wie schwer es ist jemanden zu finden, wo das der Fall ist. Dabei hab ich im Laufe der Zeit einige Männer getroffen die das für mich sind, aber eben auch viele die es so gar nicht waren. Nicht nur weil es eben ohnehin subjektiv ist, aber auch, weil ich eben durchaus ein Standing im Leben habe.

Ein kurze sehr passende Kommunikation hatte ich mit jemandem der beruflich oft in meiner Stadt ist und hier quasi jemanden zur gelegentlichen Benutzung sucht. Was er schrieb war genau meines, ich war begeistert. Schrieb dann aber zur Sicherheit noch, dass ich natürlich von der Benutzung eines Kondoms ausgehe. Das war aber nicht seine Vorstellung und ich ergänzte nochmal meinen Profiltext. Er sagte zwar noch, dass er deshalb lieber keine Frau hat die noch anders datet, aber die Tatsache, dass er in verschiedenen Städten suchte, machte es nur bedingt glaubwürdig, dass er sich selber da auch dran hält. So oder so, das kam nicht in Frage.

Dann hatte ich einen sehr spannenden Austausch mit einem Mann meines Alters in offener Beziehung. Meine Suche war klar formuliert, harter Sex mit etwas BDSM Anteil. Weil wie darauf kamen, gab ich ihm die Adresse des Blogs. 2 Tage später sagte er mir ab, unsere Vorstellungen seien wohl doch zu verschieden. Ich war perplex, harter Sex und Hintern voll, was kann man denn da falsch verstehen? Aber mir kam eine Unterhaltung von vor ein paar Monaten in den Sinn, wo mich jemand versetzt hatte der auch den Blog gelesen hat. Er wäre neidisch auf das was ich bereits erlebt habe und er fühlte sich dem nicht gewachsen. Ich beschloss meinen Blog nicht mehr zu teilen.

Ein weiterer war sehr interessiert, auch besuchbar, ich könne gerne jederzeit nach 19 Uhr vorbei kommen. Vorher geht leider nicht, sein Job und so und das müsse ich verstehen. Klar verstehe ich. Er konnte nur nicht verstehen, dass auch ich einen Job und andere mögliche Zeiten habe. Dass ich nicht bereit war, mich an ihn zu halten und nach einem Kompromiss fragte, konnte er überhaupt nicht verstehen. Tja da war wohl keine Augenhöhe vorhanden, aber so ist das Leben

Dann machte ich den Versuch vielleicht einfach nur auf den harten Sex aus zu sein, den Kopf außen vor lassen. Ich machte ein Date aus auf einem Waldparkplatz. Es fand auch statt. Obwohl er schriftlich den Eindruck machte, dass er mit seinem großen Schwanz gerne und hart vögelt und gerne die Führung übernimmt, kam das real nicht so rüber. Er kam voll auf seine Kosten, würde ich sagen aber ich hatte auch etwas den Eindruck ihn eingeschüchtert zu haben. Gemeldet hat er sich auch nicht wieder und ich mich auch nicht. Ich beschrieb es dem #MmH in etwa so, hätte er das Date für mich ausgemacht, dann wäre es gar nicht schlecht gewesen. Dann hätte mein Kopf anders mitgespielt, denn die Wahl hätte nicht bei mir gelegen und es wäre meine Aufgabe gewesen diesem Mann alles zu bieten ohne für mich viel rauszuziehen. So fühlte ich mich etwas Escort mäßig (ohne da Erfahrung zu haben), ich kümmerte mich um seine Bedürfnisse, versuchte ihm ein gutes Gefühl zu geben in der Hoffnung etwas für mich zu finden was aber nicht da war.

Ich hatte noch ein Date mit einem Mann etwas mehr als 10 Jahre älter, mit einiger Erfahrung und wir verstanden uns gut, dachte ich. Endlich jemand bei dem ich die Dominanz zumindest etwas empfand. Beim Spiel und Sex war es noch nicht perfekt aber ist es ja beim ersten Mal oft nicht. Aber offensichtlich empfanden wir das etwas anders. Er hatte den Eindruck mir hätte es gar nicht gefallen. Ich forcierte ein Gespräch darüber, wir konnten das bereinigen, dachte ich. Dennoch meldete er sich nicht mehr. Und ich war es dann auch müde.

Und natürlich diverse Unterhaltungen der längeren oder kürzeren Art. Völlig Unpassende nahe bei und vermeintlich Passende am anderen Ende des Landes. Nur das hab ich schon, das brauche ich nicht mehr

Und tatsächlich ist mir eines inzwischen klar geworden, ich bin selber das Problem. Und zwar nicht mein Körper oder meine Einstellung, sondern meine Erfahrung. Ich bin nicht mehr die leicht submissive Frau die Erfahrungen sucht und wo jeder Dom ein relativ leichtes Spiel hat. Wo jedes Erlebnis neu und aufregend ist, wo er weiß er kann nicht viel falsch machen, denn ich weiß es ja nicht besser. Nein da ist eine submissive masochistische Frau die ganz klar sagt was geht und was nicht. Die Erfahrung hat und einen Vergleich. Die etwas ergänzen will, was ihr fehlt und die sagen kann was das ist und ob das gut ist. Und ganz offensichtlich setzt das viele unter einen Druck und das schreckt ab. Der #MmH wird durch seine Erfahrung immer Frauen finden, denn Erfahrung wirkt attraktiv und gibt Sicherheit. Ich hingegen möchte ja nicht dass Zepter in der Hand haben, ich möchte niemandem sagen wo es lang geht, es trauen sich aber nur wenige zu das bei mir zu tun.

Und so scheint es, dass meine Erfahrung meinem Bedürfnis entgegen steht. Das ist zwar irgendwie ganz lustig von aussen betrachtet aber auch frustrierend. Nicht nur, weil es für mich frustrierend ist zu suchen und immer wieder auf die Nase zu fallen. Nicht zu finden, was ihm so leicht fällt. Nicht zu bekommen, was mir fehlt. Es verändert auch meinen Blick auf Männer in der Vergangenheit. Männer bei denen ich auch heute noch die Dominanz empfinden würde und wo ich mich frage, warum ich die heute nicht mehr finde. Ob die wirklich nur auf der Suche nach unerfahrenen Frauen sind, weil es einfacher und weniger aufwändig ist? Ich möchte das eigentlich nicht so sehen, aber es fällt mir inzwischen etwas schwer.

Ein richtiges Fazit habe ich noch nicht. Ich bleibe aufmerksam, ich hätte gerne etwas lockeres leichtes für gelegentlich. Aber ich bezweifle immer mehr, dass es das für mich momentan gibt. Ich bin nicht darauf angewiesen, was ich habe ist das was ich brauche. Nur brauche ich es eigentlich häufiger und das ist eben auch das was ich nicht bekommen kann. Vielleicht geht es also tatsächlich nicht, weil das locker leichte mir ohnehin nicht geben kann, was ich brauche oder vielleicht kommt nächste Woche jemand um die Ecke der genau dazu passt.

Ich halte euch auf dem laufenden…

Über Hürden und Unsicherheiten

Ich war am Wochenende auf einer Playparty und ich habe Menschen getroffen die mir in den letzten Jahren ans Herz gewachsen sind. Unter anderem wurde mir dort auch gesagt, dass mein Blog empfohlen wird an Personen die selber noch nicht so recht wissen, ob BDSM ein Teil ihrer Sexualität ist. Mich hat das sehr gefreut und der Abend hat insgesamt einen Anstoß gegeben etwas über das Wochenende zu schreiben.

Es war ein für mich anfangs schwieriger Tag. Dazu muss ich etwas erklären und bin ganz ehrlich. Wir haben eine offene polyamore Fernbeziehung und da läuft manchmal etwas ganz schön schief. Wir hatten uns für ein paar Tage gesehen vor 2 Wochen, sonntags fuhr ich recht entspannt nach Hause, wusste ich doch wir sehen uns in 2 Wochen wieder. Ich wusste auch, dass er nächstes Wochenende ein anderes Date mit BDSM haben würde. Das machte mir nicht so viele Gedanken, hatte ich doch Nähe getankt und Freitagnachmittag bis Sonntagmittag habe ich ja ohnehin immer viel Familie. Am Mittwoch rutschte ich ziemlich in den Drop und dann erfuhr ich, dass das Wochenenddate von Donnerstagmittag bis Montagmittag dauern würde und eben nicht nur das Wochenende. Vielleicht erscheint das für den ein oder anderen nicht so relevant, ich mitten im Drop wusste, dass ich da so nicht würde mit umgehen können. Aber die Entscheidung dazu lag nicht bei mir. Dass ich so wenig Zeit haben würde um mich darauf einzustellen, dieses Versäumnis lag auf seiner Seite. Ich kann gut damit umgehen, wenn er Sexdates hat. Reine Spankingdates sind ebenfalls nicht das große Problem. Aber Dates die beides verbinden haben eine andere Intensität in meinem Kopf. Dann ohne Vorwarnung über 4 Nächte, war für mich einfach zu viel.

Am Donnerstagabend fuhr ich dann auch emotional komplett gegen die Wand und er schaffte es nicht mich da aufzufangen, hatte natürlich auch den Kopf nicht dafür, war ja bei seinem Date. In den Tagen darauf auf Twitter ein Bild mit Spuren zu sehen, die mir zeigten was er machte, während ich kämpfte, gab mir tatsächlich den Rest. Von Montag an schlossen sich bei ihm Tage mit extrem viel Arbeit an, in solchen Zeiten gibt es wenig Kontakt. Es verfestigte sich das Gefühl, dass ich gerade keinen Raum bei ihm habe. Auch wenn ich rational wusste, dass das nicht stimmt.
Kurz gesagt, ich war unsicher, noch immer nicht wieder auf der Höhe, etwas verletzt und mir fehlte unser gemeinsamer Halt.

Als er Samstag zu mir kam, war zwar sofort die Vertrautheit da, aber die Woche hatte Spuren hinterlassen. Das übers Knie legen zur Begrüßung, welches wir für uns eingeführt haben, weil es mir hilft bei ihm anzukommen, brachen wir ab. Ich war empfindlich und konnte es nicht ertragen. Er befand, es braucht jetzt Liebe statt Hiebe. Und das half um zumindest einen Teil in mir wieder zur Ruhe kommen zu lassen.
Abends waren wir auf einer Playparty angemeldet und vorher bereits mit einigen Paaren zum Essen verabredet. Das war wirklich schön, stimmig und ein perfekter Einstieg. Gut eingestimmt und mit gehobener Laune fielen wir in der kleinen Location ein. Ich hatte den Zeremonienmeister und Scotty lange nicht gesehen, geschweige denn Spielen gesehen. Ich genoss das in vollen Zügen. Wir kramten alte Geschichten von gemeinsamen Erlebnissen raus und ich begriff wiedermal wieviel Glück ich gehabt habe auf meinem Weg an wirklich tolle und interessante Menschen und verantwortungsvolle Sadisten zu geraten. Scotty glücklich mit Partnerin zu sehen, machte mich auch unglaublich froh. Und ihm beim Spielen zuzusehen, ist ohnehin immer wieder ein Highlight für mich. Die Begeisterung und Leidenschaft die darin liegt, die berührt mich soviel mehr als ich es beschreiben kann.

Dann wollte mich der #MmH wieder übers Knie legen und wieder hatte ich dasselbe Problem wie ein paar Stunden vorher. Ich machte mir tatsächlich Gedanken, ob etwas kaputt gegangen ist zwischen uns. Ich bemerkte erstmal nur laut, dass ich wohl sehr empfindlich sei heute. Ich sehnte mich aber auch nach dieser Intensität. Also bat ich ihn, dass wir das in den Spielraum verlegen, wo nicht alle meine ganz weit oben schon wartenden Tränen sehen würden. Ich habe kein Problem mit Tränen beim Spanking, aber die anstehenden Tränen würden nicht aufgrund des Schmerzes kommen, sondern aufgrund der emotionalen Überforderung die ich irgendwie noch hatte.

Also begaben wir uns in das Spielzimmer, es waren noch 2 Paare mit uns dort. Es war kein Bock frei aber eine Art Liege auf die ich mich mit dem Oberkörper legen konnte. Dann begann er mit den Händen zu schlagen und es war ganz anders als befürchtet. Er fing etwas langsamer an, gab mir Zeit und ich konnte komplett abschalten. Die Tränen die ich so gefürchtet hatte blieben aus, zumindest die der Überforderung. Seine Hände und das Schlagseil, später noch ein paar geliehene Werkzeuge von Scotty, er hörte irgendwann auf, nicht weil ich nicht mehr konnte, sondern weil er Sorge hatte mich kaputt zu machen. Was vollkommen unbegründet war, Spuren hab ich so gut wie keine behalten, leider. Ich glaube ich brauchte diesen festen Bezugspunkt der Liege, beim übers Knie legen habe ich keinen Halt und ohne inneren und äußeren Halt war es wohl einfach zu viel. Tatsache ist, hätte es auch da nicht funktioniert, dann wäre es bei einigen wenigen Schlägen geblieben, egal ob Playparty oder seltene Gelegenheit oder Machtgefälle. Es kann zuviel kaputt gehen, wenn man Dinge durchzieht, nur weil man meint man müsse das. Und damit meine ich tatsächlich weniger körperlich als seelisch.

Er hatte an diesem Abend noch den ein oder anderen Hintern unter seinen Händen. Ich hatte schöne und anregende Gespräche. Es gab eine Situation wo er mir hinterherkam um sicherzugehen, dass es mir gut geht, er achtete auf mich. Ich war für den Moment wieder heil. Dennoch muss ich an meinem Selbstschutz arbeiten, diese Dinge gehen bei mir tief und die Diskrepanz in den Bedürfnissen und Empfindungen bei uns Beiden ist immer wieder eine große Herausforderung für mich.

An dem Abend diskutierten wir noch lachend über die im JoyClub so übliche Einordnung in „sadistisch“ und „eher sadistisch“. Der Zeremonienmeister, selber ein Sadist vor dem Herrn, meinte er hätte da „eher sadistisch“ stehen, weil er sich nie anmaßen würde sich gleich einzuordnen wie Scotty. Und eigentlich ist es bei mir ja das Gleiche. Ich hab „eher masochistisch“ stehen, weil ich im Vergleich zu manchen anderen wirklich nicht so besonders maso bin, meiner Meinung nach. Offensichtlich haben aber andere einen anderen Blick auf mich. Und vielleicht werde ich das tatsächlich mal ändern, selbst wenn es eigentlich wirklich total egal ist. Und mit ändern meine ich nicht auf irgendeinem Profil, sondern in meinem Kopf. Mein Kopf der mir immer noch sagt, dass ich zwar das Bedürfnis danach habe masochistisch zu sein aber in Wirklichkeit gar keinen Schmerz ertrage.

Kira und der Schmerz

Ich hab nun schon oft über Schmerz geschrieben und ich hab vor über 2 Jahren über meinen Masochismus geschrieben. https://kuiwzss.wordpress.com/2018/12/04/masochismus/?preview=true Aber Dinge verändern sich und ich hab das Bedürfnis mal wieder für mich Bilanz zu ziehen. Wo komme ich her wo gehe ich hin…

Wo komme ich her? Besser gesagt wo war der Start für mich und meinen Masochismus? Der Start war schwierig. Ohne festen Partner waren die meisten Erlebnisse eher grenzwertig. Entweder war es nur der halbherzige Klaps auf den Hintern, der selbst mir kaum weh tat, oder es war gleiche so viel, dass mir die Tränen kamen, aber nicht auf die gute Art. Weil man mir zeigen wollte, dass ich loslassen muss und was möglich ist. Am Ende war ich erstmal der Meinung nicht masochistisch zu sein, weil es nicht mal im entferntesten Lust bei mir hervorrief.

Und ich konnte es ja bei anderen sehen, was es bedeutet Lust zu empfinden durch Schmerz. Das war ganz klar und sichtbar, nichts was nur im Rückblick im Kopf kickt. Aber mit der Zeit konnte ich auch Subs beim Spiel sehen, die Schmerz genau so durchstanden wie ich, und ich konnte die Innigkeit hinterher sehen. Einige dieser Momente und Paare haben sich bei mir tief in die Erinnerung eingegraben. Diese Verbindung zu sehen, direkt nachdem sie vor Schmerz geschriehen hat, das liebevolle Halten und die Hingabe in den Blicken. Nur dass mir die Verbindung fehlte, diese „Belohnung“ für den Schmerz. Erst mit der Zeit wurde mir klar, dass es keine Belohnung sondern Voraussetzung für diese Art des Masochismus ist.

Durch meinen ersten längeren Spielpartner bekam ich eine erste Ahnung was dahinter stecken könnte. Und er sagte den für mich wichtigen Satz: „Entweder du hast die Neigung zum Masochismus oder nicht. Wenn du sie nicht hast, dann würdest du mir einen Vogel zeigen, wenn ich dich schlage.“ Lustigerweise hat mir das für mich und meine Unsicherheiten unglaublich geholfen. Ich konnte für mich akzeptieren, dass ich irgendwie masochistisch bin. Nicht so stark wie andere aber doch irgendwie vorhanden.

Und mit der Zeit wurde mir immer klarer, es hängt bei mir sehr stark am D/s. Je intensiver ich das empfinde, desto besser kann ich Schmerz annehmen und umso mehr bringt er mir selber. Ich war mittlerweile an dem Punkt, wo ich loslassen konnte und mein Kopf durch Schmerz frei wurde. Tränen reinigten meinen Kopf und die Seele. Der Schmerz war meiner und von ihm zugefügt, es gab aber weiterhin keine emotionale Verbindung zwischen ihm, mir und dem Schmerz. Gelegentlich erhaschte ich einen Blick auf meine Lust vor einem Spanking und ich bekam eine Idee vom weiteren Weg für mich.

Dann kam der #MmH. Auch hier reinigte der Schmerz mein Inneres und ließ mich friedlicher zurück. Und mit der Zeit änderte sich meine Wahrnehmung. Er verstand es geschickt seine Lust an meinem Schmerz auf mich zu übertragen. Ich begann seine Freude an meinem Schmerz zu lieben, das Glitzern in seinen Augen, die spürbare Lust. Und je intensiver unser D/s wurde, je weniger groß mein eigener Einfluss, desto mehr erregte mich der Gedanke daran, dass er mir weh tut

Der Gedanke an Züchtigung hat mich schon immer erregt. Mittlerweile ist es aber keine Phantasie mehr, ich weiß sehr genau wie es sich anfühlt. Ich weiß wie sich der leichte ausschließlich erotische Schmerz auswirkt, kenne auch den Schmerz den ich aushalten und veratmen kann, der mich mit der Zeit zum Fliegen bringt, weil die Endorphine überhand nehmen und mein Kopf für nichts anderes mehr Platz hat. Und ich weiß wie sich der Schmerz anfühlt von dem ich eigentlich weg will, wo mein Körper sagt er will weg, bei dem mein Kopf den Körper nicht mehr unter Kontrolle hat. Und ich weiß wie sehr es mich kickt, wenn ich dann nicht wegkomme, wenn er mich festhält, fixiert unter Kontrolle hält. Wenn er über mich in allem bestimmt. Was früher eine Grenzverletzung war die mir nicht gut tat, ist jetzt eine Grenzverschiebung die einen Raum öffnet für ihn und mich. Jetzt bin ich die Sub die hinterher in den Armen ihres Herrn liegt und diesen seeligen entrückten Blick hat und die sich ihm so unglaublich nah fühlt.

Und mein Kopf schafft immer mehr die Verbindung von Schmerz und Lust. Vor kurzem stand ich in seiner Küche und besah mir die roten und blauen Flecken auf der Vorderseite meiner Oberschenkel. Vielleicht fuhr ich mir mit der Hand etwas darüber und machte ein angedeutetes Mimimi, weil er genau weiß, wo es mir mehr weh tut und welche Stellen mittlerweile etwas unempfindlicher sind. Und er hieß mich auf einen Stuhl zu setzen, deutete an wie es wäre, wenn er meine Hände und Füße an den Stuhl binden würde, um dann in dieser Position meine Oberschenkel und die Pussy zu spanken. Und diese paar Schläge, die er nur so nebenbei aber durchaus mit Kraft verabreichte, die waren für mich Lust pur.

Sein Spanking lässt mich nass werden, selbst wenn ich in dem Moment nur den Schmerz wahrnehme. Nicht nur das Kopfkino an mögliche Szenarien, sondern auch die Erinnerung an vergangene Züchtigungen, bringt mich zum Lächeln und ruft Erregung hervor. Aber immer im Bewusstsein es geht um seinen Schmerz, also den von ihm zugefügten. Je besser das D/s funktioniert, je tiefer es greift, desto mehr Lust bereitet mir Schmerz. Ich merke den Unterschied, wenn wir uns in der Vergangenheit mit Paaren zum Spielen getroffen haben. Der Schmerz ist ähnlich aber meine Reaktion eine andere. Auch hier gibt es Abstufungen je nach Vertrautheit.

Wo geht es also hin? Keine Ahnung. Brauche ich aber auch nicht. Es ist eine Reise und auf der sind wir gemeinsam. Vielleicht ist das wie ich es jetzt empfinde bereits mein Optimum, vielleicht ist noch ganz viel möglich. Ich bin da offen und neugierig. In den letzten 3 Jahren hat sich so viel verändert, ich wäre überrascht, wenn es das nicht auch in Zukunft tun würde.

Und vielleicht ist das mein Konsenz. Offen bleiben für Veränderungen, Erwartungen nicht zu hoch hängen und sich Zeit lassen. Personen und Empfindungen verändern sich. Nicht alles aus dem Kopfkino ist in der Realität gut und anderes wird noch viel besser.

Sehnsucht

Zu lange die Pause zwischen unseren Treffen, ich sehe dich und du ziehst mich in deine Arme. Ich lasse dich nicht los, nicht Leidenschaft ist das erste Bedürfnis sondern deine Nähe und unsere Verbindung. Deine Arme, deine Wärme, deine Lippen, dein Geruch und deine Hände. Eine Ewigkeit könnte ich so stehen, endlich zurück in deiner Geborgenheit.

Zu lange getrennt und doch so vertraut. Deine Hände wissen mit meinem Körper umzugehen. Für den Schmerz, für die Lust und für die Nähe. Deine Hand greift meinen Hals und führt mich zur Couch, du nimmst mich von hinten und besänftigst den brennenden Hunger danach dir zu gehören. Deine Hände treffen auf meinen Hintern und wecken die Lust, sie treffen auf meine Oberschenkel, außen und innen, fügen mir Schmerz zu. Schmerz der mich ausweichen lässt, der mich an die Grenze bringt, der mich zum loslassen zwingt. Du bringst meine Hände auf meinen Rücken, verhinderst jede Bewegung und endlich kann ich mich fallen lassen. Mein Gesicht ist nass, meine Pussy auch und mein Kopf ist leer. Für einen kleinen Moment gebe ich mich auf und bekomme dafür alles was mir fehlt.

Ich knie vor dir, mein Kopf auf deinem Bein, deine Hand auf meinem Haar. Ich bin innerlich vollkommen ruhig. Wieder angekommen, endlich.

Tage voller Schmerz (Teil 3)

Nach diesem vollen Tag ließen wir den nächsten Tag ruhig angehen. Also bis auf die ein oder andere Klammer an den Nippeln oder sein Finger an den Lippen, der mir zeigte ich solle auf jeden Fall leise sein, während er telefonierte und mir gleichzeitig mit der Gerte einen Grund zum leise sein gab. Kurz und gut es war ein entspannter Tag. Aber der Nachmittag war bereits seit längerem verplant.

Wir hatten uns bereits vor ein paar Wochen mit einem Paar aus dem JoyClub zum kennen lernen getroffen, wir hatten 3 Stunden kurzweilig verplaudert und beschlossen mal zusammen zu spielen. Dafür hatten wir einen BDSM Spielraum für 3 Stunden gemietet, unverbindlich genug, erschwinglich bei 2 Paaren und niemand muss am Ende alleine aufräumen. Ich war sehr gespannt, denn es war klar, dass wir Frauen etwas anders ticken. Wo ich alles überwiegend aufgrund seines Wunsches und meiner Neigung mache und Fixierung „nur“ dann brauche wenn es an meine Grenzen geht, brauchte sie Fixierung und „Zwang“ generell.

Wir waren als erste da und der MmH räumte in Ruhe seine Tasche aus, ich zog mich aus und meinen Kimono über, für ganz nackt war es einfach etwas frisch. Dann kamen die Beiden und sie zog sich um. Im Gegensatz zu meinem Hauch von Nichts, trug sie hohe Lacklederstiefel und ein Korsett, ich fühlte mich fast etwas underdressed. Ihr Mann führte sie an einer Leine zu einem Stuhl und fixierte sie erstmal mit einer großen Anzahl an Riemen. Ich bekam meine Hand und Fußfesseln und wurde dann auf einen der beiden Strafböcke fixiert. Und weil gerade durch die Beiden zur Hand, bekam ich zusätzlich einen Riemen um den Oberkörper um mich auch da ruhig zu stellen. Viel Möglichkeit mich zu bewegen blieb nicht. Der MmH fing an mich zu bespielen und meinen Hintern aufzuwärmen. Ganz fürsorglicher Dom machte er meine Strapse los und zog mir den Halter aus. Geht ja sonst so leicht kaputt…

Dann führte der andere Dom seine Partnerin wieder zu uns, sie machten kurz bei uns halt, sie lehnte sich für einen kurzen Moment und ein paar Schläge über mich und anschliessend fixierte er sie auf dem zweiten Strafbock, der Kopf an Kopf mit meinem stand. Wenn ich den Kopf hob, konnte ich sie ganz nah sehen und natürlich auch hören.

Wir wurden nun beide von unseren Partnern bearbeitet, gelegentlich gab es gegenseitige Handreichungen. Irgendwann wechselten die Herren ihren Standpunkt, was ich erst gar nicht mitbekommen habe aber aufgrund der folgenden Schlagtechnik sofort merkte. Zudem irritierte mich etwas was mir mittlerweile so normal und stimmig vorkommt. Nämlich daß er nicht jeder Seite mit der gleichen Anzahl von Schlägen bedachte. Lustig wie sehr man sich an so etwas gewöhnt. Und auch dieser Sadist war nicht vom der zaghaften Sorte und ich hatte sehr zu kämpfen. Warum zum Kuckuck schlagen sie eigentlich alle so gerne mit einem Rohrstock auf die Oberschenkel und die Innenseiten? 😬 Aber ihr Strafbock war etwas wackelig und so machten wir irgendwann eine kurze Pause. Das war für mich auch sehr willkommen, ein anderer Partner fordert viel mehr als der eigene, weil er andere Stellen schlägt, anders schlägt und das tiefe Vertrauen darauf, dass er meine Grenzen erkennt, nicht im gleichen Maße vorhanden ist.

Dann wurde sie stehend am Andreaskreuz fixiert und ich sollte mich auf dem Rücken auf einen Bock legen. Das ging auch ganz gut, aber zu meiner eigenen „Sicherheit“ legte ich mich auf meine Hände. Sie stand hinter mir und ich konnte dem Spiel jetzt nur noch lauschen. Meine Nippel waren inzwischen schon ziemlich empfindlich und erneute Clover Clamps brachten mich echt zum Jammern. Dann wieder ein Tausch und diesmal fiel es mir sehr schwer. Zum einen bespielt der MmH nicht so oft meine Vorderseite, ich musste ziemlich kämpfen und zum anderen schaute ich ständig zu ihr rüber um zu sehen was das aktuelle Geräusch auslöste. Das lag an meiner Neugierde und dass es mir überhaupt möglich war zu schauen und es machte mir irgendwie die Konzentration auf mich selber sehr schwer. Eine Augenmaske wäre wohl hilfreich gewesen. Ich jammerte ziemlich laut und ich weiß der MmH vergewisserte sich mehrfach, dass bei mir alles in Ordnung ist, dennoch war es nicht leicht. Man unterschätzt manchmal wie sehr man sich auf dieses Vertrauen zum eigenen Partner eingelassen hat.

Irgendwann gab es einen Wechsel zurück, ich bekam nochmal Klammern an die Brüste, mittlerweile musste ich das sehr veratmen. Aber es ist ein Schmerz den ich gut annehmen kann, er ist stetig und ich kann mich da reinfallen lassen, anders als der Schmerz durch das Schlagen mit dem ich immer kämpfe. Außerdem eine Reihe Klammern an die Pussy für ein schönes Bild. Dann war es zu Ende, ihre Hände wurden kalt, er führte sie zu einem Stuhl. Mein Herr half mir ebenfalls hoch aus meiner Position und führte mich zum Stuhl, fast hätte ich mich in meinem leicht abwesenden Zustand auch gesetzt, aber er gebot mit den Platz zu seinen Füßen. Wo ich dann mit dem Kopf an seinem Bein zur Ruhe fand und wieder zu mir finden konnte. Momente die für mich alles bedeuten, mit ruhigem leeren Kopf in der Sicherheit seiner Anwesenheit zur absoluten Ruhe zu kommen. In dem Moment zählt nichts außer ihm und mir.

Tage voller Schmerz (Teil 2)

Dadurch dass wir schon mittags begonnen hatten, war der Tag noch lang. Abends hatte ich einen Freund eingeladen. Ich hab ihn ganz am Anfang vom Blog mal erwähnt, sein Name ist hier Spock, wie bei StarTrek. Spock habe ich kennengelernt als ich als Zofe mit dem Zeremonienmeister auf einigen Events geholfen habe. Spock war im Prinzip als Pierre aus der Geschichte der O dabei. Als helfende Hand, der bei Bedarf den Damen eine Erziehung angedeihen ließ. Spock steht auf den Frauentyp Gazelle, daher war ich als eher kurzbeiniges Moppelchen nicht in seinem sexuellen Radar. Das tut aber unserer Sympathie keinen Abbruch und wir waren später auch gemeinsam auf solchen Events, er passte etwas auf mich auf, gerade weil ich wusste, dass ich nicht so masochistisch bin. Also im Prinzip eine Bruder/Schwester Beziehung bei der der Bruder durchaus mal ein paar Schläge austeilt. Ich wollte gerne, dass er und mein Herr sich kennenlernen und diese Tage boten sich dafür an.

Er kam ganz pünktlich, brachte mir sogar Blumen mit, genau wie der MmH vorher. Ich hatte Lasagne gemacht und wir saßen gemütlich zusammen und quatschten. Erst am Tisch beim Essen und später gemütlich auf der Couch. Also die beiden Herren auf der Couch und ich davor, meine Aufgabe bestand nur noch darin die Beiden mit Tofifee zu versorgen. Beide hatten genug für viele Stunden zu erzählen und ich hatte mit Beiden viele gemeinsame Erlebnisse. Die Stunden vergingen wie im Flug. Und dann kam der Moment in dem ich mir ernsthaft überlegte ob es so eine gute Idee gewesen war zwei mir bekannte Sadisten zusammen zu bringen. Der MmH erläuterte wie er mich mittags fixiert hatte und demonstrierte das kurz. Spock ging kurz an sein Auto und holte die Tasche mit seinen Schlagwerkzeugen. Tja und ich kniete wieder mal und streckte meinen Hintern nach oben.

Mein Herr fing an meinen Hintern zu bearbeiten, Spock saß auf der Couch und schaute erstmal nur zu. Dann kam von ihm ein Satz der mich völlig blödsinniger Weise aber dennoch freute. Er bemerkte nämlich sehr erstaunt, dass meine masochistische Ader wohl um einiges gewachsen sei in den letzten Jahren. Das stimmt natürlich in dem Sinne nicht. Mit tut das noch genau so weh wie vor 3 Jahren und Schmerzempfinden verschwindet ja nicht plötzlich. Aber mein Umgang mit Schmerz und wie ich ihn für mich annehmen und umsetzen kann, das hat sich definitiv verändert. Durch Erfahrung und vor allem auch durch die feste Beziehung, die den Rahmen dafür bietet Grenzen zu verschieben und Erfahrungen zu machen. Und an sich ist es völlig irrelevant wieviel Schmerz jemand aushält, ich bin ja ohnehin niemand der Schmerz direkt in Lust umwandelt. Also ist eine Wertung eigentlich nicht nötig und möglich und trotzdem fühlte ich mich dadurch etwas geschmeichelt. Asche auf mein Haupt. Danach bespielte auch er mich und vielleicht auch beide abwechselnd, eigentlich konnte ich es vor allem durch die Schlagwerkzeuge auseinanderhalten. Durch die Stunde am Mittag war ich definitiv nicht mehr so belastungsfähig, aber die Beiden hatten ihren Spaß mit mir. Es ist immer wieder spannend unterschiedliche Werkzeuge und unterschiedliche Sadisten in ihrem Ende zu erleben. Jeder hat so seine eigene Handschrift und steigert seine Intensität auf andere Art und Weise. Manche Werkzeuge sind so simpel und doch so effektiv, die Kunst ist sie richtig zu beherrschen und da hatte ich zwei Meister ihres Faches mit ihren Spielzeuge für mich. Ich hatte viel Spaß, so lustig das in meinen eigenen Ohren auch klingt. Mein Herr ging dann sehr bald ins Bett und ich plauderte noch eine Weile mit Spock um dann auch irgendwann völlig erledigt ins Bett zu fallen. 2 Sessions an einem Tag sind wunderbar aber auch anstrengend.

Tage voller Schmerz (Teil 1)

Wir hatten das Glück uns in den letzten 2 Monaten öfter sehen zu können. Gebloggt habe ich nur über ein Treffen bisher. Das hat verschiedene Gründe. Manchmal passiert nichts worüber ich bloggen „könnte“. Das Treffen ist wunderbar, aber nichts was irgendwie neu ist und das hier ist ja in dem Sinne kein Tagebuch. Manchmal ist das Treffen aber auch durch Gespräche über Themen die belastend sind nicht nur Eitelsonnenschein, dann fällt es mir schwer mir etwas rauszupicken und dann gibts eben nur ein paar Tweets.

Es gab in den letzten Monaten ein paar Themen die sich angesammelt hatten und bei denen mir immer wieder neues klar wurde, was mich belastet oder stört oder mich trifft. Das meiste klären wir, wenn möglich, gleich, aber ihr kennt das, irgendwas bleibt immer ungeklärt, weil es gerade nicht das Wichtigste ist oder man nicht alles auf dem Schirm hat. Und ich hasse es immer wieder Scheibchenweise neu anzukommen mit irgendwas. Das belastet unnötig und verhindert, dass ich mich einlassen kann. Also schrieb ich ihm eines Nachts eine längere Email, mit allem was mir einfiel, es war nicht wenig muss ich zugeben. Aber ich hatte es damit einmal angesprochen und konnte es aus meinem Kopf freilassen.

Unter anderem hatte ich mir anfangs des Jahres mal wieder ein Treffen mit einer „Schmerzsession“ gewünscht und seitdem nicht wieder angesprochen, bin ja keine Wunschzettelsub 😉 . Klingt jetzt vielleicht etwas eigenartig, immerhin ist er 100% Sadist und tut mir natürlich immer irgendwie auch weh. Aber ich hatte dieses Treffen letztes Jahr im August dabei im Hinterkopf, wo es klar war, dass er bestimmt wieviel Schläge ich bekomme und wann Schluß ist. Obwohl ich sonst auch nicht soviel dazu zu sagen habe, ist es trotzdem etwas anderes, es geht um viel Schmerz und nicht „nur“ um das Spanking zwischendurch. Es geht nicht nur um den Spaß und die Lust am Spanking, sondern um meine Grenzen. Ich hatte auch das in dem Brief angesprochen und als wir uns nur 2 Tage später sahen, war sein Blick überaus glücklich. Er merkte allerdings an, ob mir klar sei worum ich damit gebeten hätte. Und ja es war mir klar, auch wenn das Ausmaß für mich natürlich an sich nicht zu überblicken ist. Die folgenden 2.5 Tage waren dann im Prinzip eine Aneinanderreihung von mehreren Schmerzsessions.

Er kam spät abends bei mir an und wie inzwischen fast als Ritual üblich, legte er mich übers Knie, damit ich ganz bei ihm und uns ankommen konnte. Er stieg länger und auch stärker ein als sonst, bzw. bearbeitete er meine Oberschenkel auf ganzer Länge mit, so dass ich tatsächlich am nächsten Morgen bereits viele blaue Stellen hatte. Und er lies mich die Seite wechseln, damit beide Seiten ausgeglichen waren, ein sehr wichtiger Punkt bei ihm. Wir sprachen gar nicht so viel über die Mail, aber er stellte klar, dass er immer möchte, dass ich alle Dinge so direkt anspreche, damit eben auch die kleinen Dinge, die ich manchmal selber übertrieben von mir finde, gelöst werden können.

Am nächsten Vormittag machte er Homeoffice und ich genoss meinen Urlaubstag mit Buch auf dem Bett liegend. Zu Mittag hin machte er Feierabend und es war klar, dass nun mein „Wunsch“ in Erfüllung geht. Er nutzte einen Sessel mit niedriger Lehne um mich darauf zu fixieren und für ihn eine gute Arbeitshöhe zu erreichen. Arme und Beine waren fixiert, viel Möglichkeit der Bewegung blieb mir nicht. Irgendwann am Vormittag hatte er die Zahl von 200 Rohrstockhieben fallen lassen. Eine Anzahl die für mich an sich nicht vorstellbar ist, andererseits war es nicht meine Entscheidung und ich weiß er kennt mich. Ich hatte keine Angst oder Sorge, ich konnte mich ohnehin einfach nur drauf einlassen. Und tatsächlich ist das eine unglaublich schöne Sache, zu wissen, dass ich keinen Einfluss habe, dass ich mich einfach einlassen kann. Ich kniete auf diesem Stuhl und er fing an mich mit dem Flogger aufzuwärmen. Flogger klingt immer so nett und harmlos, aber richtig geschlagen hat auch ein weicher Flogger Wums. Und der Flogger mit dem harten Kanten macht auch mit nicht ganz so viel Schlagkraft ziemlich Aua. Ich hab keine zeitliche Vorstellung aber als er zufrieden war mit dem Rotton und der Wärme meiner Haut ging er zum Rohrstock über.

Und Rohrstock ist ja nicht gleich Rohrstock, es gibt dicke und dünne. Manche dünne kann man zu einer Schlaufe drehen und dann noch mal mit anderer Technik schlagen. Ich hatte das Vergnügen alles zu erfahren an diesem Tag. Er fing ganz klassisch mit meinem Hintern an und wechselte dann auf die Oberschenkel. Spätestens ab Schlag 5 versuchte ich mich auf meine Atmung zu konzentrieren. Die Tränen kamen schnell, der Kopf wurde leer, es gab nur noch ihn und mich und den Schmerz. Dann nannte er die Zahl 40. Schwierig. Ich fing direkt an zu rechnen 1/5 von 200, wenn ich das jetzt noch 4 mal aushalten muss, schaffe ich das? Die Zahlen übernahmen meinen Kopf. Ich zählte nicht mit aber ich fing an abzuschätzen, jetzt hat er auf diese Wiese beide Seiten bearbeitet, das waren bestimmt 10 pro Seite, also 20, sind insgesamt 60 bleiben noch 140. Tatsächlich brachte mich das etwas raus. ich versuchte meinen Kopf zu stoppen und bemühte mich die Zahlen Zahlen sein zu lassen. Irgendwann schaffte ich das, aber ein ganz klein wenig lief es weiterhin mit. Der gedrehte Rohrstock war fast eine Erholung zwischendrin, den setzt er, weil er wenig Tiefenwirkung hat, gerne auf meinem Oberkörper ein. Nur um dann wieder mit einem anderen woanders weitezumachen. Ich bin ehrlich, ich kann es nicht komplett wiedergeben. Ich wurde laut, ich schrie, ich weinte, versuchte mich doch aus der Position zu befreien, hielt mich an den Streben fest die auch mich festhielten und kam irgendwie durch. Zum Schluß kündigte er die letzten 10 (oder 20?) an, die würden wieder hart werden, das war mir klar. Und sie wurden es und dann war ich erlöst. 200 haben wir nicht erreicht, irgendwo in mir drin kam ich vielleicht bis 150, wichtig ist es am Ende nicht. Mein Kopf war frei, die Endorphine spülten meinen Körper, er machte mich los und wir kuschelten uns ins Bett. Glaub ich zumindest, der Teil verschwimmt aufgrund der Hormone komplett, aber aufgefangen hat er mich auf jeden Fall.

Was ich nicht wusste, er hatte tatsächlich eine Kamera mitlaufen lassen und das Video dauert ungefähr 1 Stunde. In meinem Kopf ist die Dauer nicht abrufbar, wäre es nur 20 Minuten lang, es wäre für mich auch stimmig. An den kommenden Tagen wollte ich mir das Video nicht ansehen, ich sehe nämlich nicht gerne Personen leiden ^^ Aber ich möchte es mir gerne irgendwann ansehen, denn ich möchte ihn gerne dabei beobachten, wie er mich schlägt. Es gibt für mich wenig Dinge die erotischer sind, als mein Herr, wenn er als Sadist aktiv ist.

Teil 2 und 3 folgen

Zu Besuch beim SuppenDom

„Zieh Dich so an, dass Buddy sabbert, wenn er Dich sieht.“, das waren die Worte meines Herrn. Ich fand ja, dass er Dilara dabei etwas ignorierte, aber wer bin ich zu widersprechen, außerdem würde die bestellte Pizza den Rest erledigen. Buddy und Dilara würden in ein paar Minuten zu Gast sein bei meinem Herrn, wir Beide waren auch erst vor ein paar Minuten zur Tür herein gekommen. Kaum umgezogen flitzte ich nach unten um ihm seine Schuhe wieder anzuziehen und flitze wieder nach oben um mein ramponiertes Make-Up von morgens um 4 Uhr noch etwas in Stand zu setzen. Dann flitze ich wieder nach unten um den Beiden die Tür zu öffnen. Ihre Begrüßung: „Da sieht aber jemand zervögelt aus!“ Leider hatten Sie damit nicht recht. Wir stellten dann fest, dass wir alle heute ungevögelt sind und ich finde ja es gibt deutlich langweiligere Begrüßungen. Ich führte die beiden ins Haus und kurze Zeit später erschien dann auch Daniel wieder, der heldenhaft und dominant die bestellte Pizza abgeholt hatte.

Gestärkt und schon mit viel lustigen Erzählungen unterhalten, siedelten wir irgendwann ins Wohnzimmer um, wo die drei es sich auf der Couch bequem machten und ich mich meinem Herrn zu Füßen kniete, naja halbwegs, denn er lag ebenfalls längs auf der Couch. Wir lachten, alberten und als ich irgendwann unter einem sehr spontanen Grund auf der Couch kniete, machte ich mir auch wenig Gedanken. Aber sehr schnell landete sehr demonstrativ die sehr schlagkräftige Hand meines Herrn auf meinem Hintern. Und ehe ich groß Piep machen konnte, wurden der große breite Flogger, eine Drachenzunge und die Spikehandschuhe von Baumwollseil an mir ausgetestet. Und zwar im Wechsel von allen drei Personen. Da hatte sich doch wer abgesprochen… Drei verschiedene Personen, drei verschiedene Handschriften und Herangehensweisen. Dilara und ihren Spikehandschuh hatte ich schon mal Anfang des Jahres ganz kurz erleben dürfen und schon da war es eine sehr intensive Erfahrung. Wenn der Hintern gut aufgewärmt und durchblutet ist und sich langsam empfindlich anfühlt, dann sind diese kleinen Spikes einfach kaum auszuhalten. Erst ist es einfach nur kitzelig, dann wird es kitzelig und leicht schmerzhaft, ich bin zwischen Lachen und noch mehr Lachen und fange mich an zu entziehen. Zum Glück war Daniels rettende Hand zu Stelle, der meine Füße an Ort und Stelle hielt, vielen Dank dafür 😉 Irgendwann wurde mir sehr warm, obwohl ich dabei körperlich nicht viel tue, ist auch Schmerz anzunehmen sehr anstrengend, ebenso ging es wohl Dilara und so waren wir beide wenig später bis auf unsere Strümpfe nackt. Das Bild das wir gaben, war ein sehr schönes, zumindest sagen mir das die Bilder die dabei entstanden.

Irgendwann übernahm mein Herr mit seiner feinfühligen und sensiblen Hand das Spanking und Dilara und Buddy konnten sich umeinander kümmern. Dilara kniete neben mir und Buddy nutzte den breiten Flogger auf ihrem Hintern. Ihr Aua wurde mit der sehr süffisanten Frage ob sie heute etwas empfindlich sei kommentiert. Und ganz Switcher war die Antwort nur, warte bis Du gleich dran bist. Ich hab sehr lachen müssen, einfach zu schön. Buddy und Daniel arbeiteten gut zusammen, sie waren kurz davor mit dem Takt der Schläge ein Lied zu spielen. Dann ließ mich mein Herr irgendwann zur Ruhe kommen, ich wickelte mich in eine Decke und konnte nun gut beobachten wie Dilara ihren Buddy bespielte. Und kurz danach hielt ich seine Hand, während Dilara seinen Kopf unten hielt und Daniel seinen Hintern mit der Hand bearbeitete. Ich liebe es ja ihn in Aktion zu sehen, auch wenn ich ihn gerne neben mir mit Körperkontakt gehabt hätte. Mein Körper ist durch die Endorphine immer unglaublich sensibel und Sex hatte ich auch noch nicht gehabt. Jede seiner Berührungen und jeder Kuss waren wie ein kleiner Stromschlag bei mir. Ich genoß die kleinen Momente seiner Aufmerksamkeit und beobachtete sonst alles genau von der Seite.

Nach dem Spanking, holte Daniel Kerzen und Buddy bekam ein liebevolles Wort von Dilara und Daniel auf den Rücken getropft. Anschließend wurde es fürsorglich und ganz detailverliebt mit einem Jagdmesser entfernt. Auf den kleinen Videos hört man sehr schön das Kratzen der Schneide auf der Haut. Anschließend revanchierte er sich bei ihr mit einem ebenfalls sehr schönen Wort. Farbenfroh auch hier und ebenfalls mit viel Liebe zum Detail geschrieben und wieder mit dem Messer entfernt. Ich lag daneben und hielt die jeweilige die Hand, es war eine unglaublich schöne und innige Atmosphäre. Alle etwas müde, blickten wir nach dem zweiten Wachsdurchgang auf die Uhr und stellten erstaunt fest, dass es lange nach Mitternacht war, die Zeit vergangen wie im Flug.

Nach einer kurzen Dusche fielen wir alle ins Bett, Daniel und ich in ein ungewohnt schmales. Was dazu führte, dass wir, obwohl schon fast jenseits von müde, mehrfach wach wurden und dem Zustand des ungevögelt seins ein Ende setzten. Angeblich hab ich meinen „heißen“ Hintern immer zu nahe an ihm gerieben. Was allerdings auch kaum vermeidbar war und ich gab mir auch nicht arg viel Mühe. Wir überlegten beide mehrfach nachts auf die Couch umzuziehen um es bequemer zu haben und blieben doch lieber in der Nähe des anderen und spürten unsere Haut und die Lust. Der „Morgen“ begann für uns wieder mit Sex und für uns alle mit Kaffee der uns ans Bett kredenzt wurde. Dann ließen wir den Tag langsam vergehen mit Gesprächen und guter Zeit zusammen, eine Art gemeinsames Aftercare mit Muße, bis die beiden sich wieder auf den Heimweg machten. Was danach passierte ist eine andere Geschichte und teilweise bereits beschrieben…

Dilaras Sicht des Abends 💜😍 https://dilara213.wordpress.com/2020/10/01/besuch-beim-suppen-dom/

Caning

Es gibt da diesen kommentierten Porno auf Twitter, wobei es ist eigentlich kein Porno es ist ein Spankingvideo. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Videos ist sogar die Geschichte drum rum gut erzählt und gespielt. Es geht nicht um Sex, ausschließlich um eine Strafe mit dem Stock.

Der #MmH und ich sahen uns zusammen das Video an und wie es sich für einen geborenen Sadisten gehört, war seine Reaktion sehr positiv auf das sehr deutliche Leiden der Frau. Es dauerte nicht lange bis er sich entschlossen hatte zumindest den Teil der Züchtigung nachzustellen. Er hatte „leider“ keinen vergleichbaren Stock/Cane dabei, wollte keinen Rohrstock nehmen und griff mit großer Freude zu einem Kunststoff Stock, wohlwissend dass meine Freude sich sehr in Grenzen halten wird. Ich weiß nicht mal warum, denn ich empfinde jeden Stock als schmerzhaft, aber Kunststoff finde ich wirklich furchtbar.

Auf die Fixierung musste ich leider verzichten, seine Ansage war mich möglichst wenig zu bewegen wie wir wissen ist das ja ganz einfach. 😬Dann kniete ich vor der Couch, die Aufnahme lief und der erste Schlag landete auf meinem Hintern. Ohne aufwärmen ist so ein Schlag für mich sehr eindrücklich. Ich jammerte daher auch direkt auf, bäumte mich auf und fing an bewusst zu atmen. Ich wusste das ist der 1. Schlag von insgesamt 24, also durchaus eine Strecke zu gehen. Und dann schaltete mein Kopf ab und ich begab mich auf die Reise durch die 24 Stockschläge. Manche Schläge waren kaum auszuhalten andere hingegen konnte ich gut annehmen. Er zählte, ich musste mich nur auf mich konzentrieren. Und so nahm ich die 12 besonders wahr als die Hälfte, 16 aufgrund von 2/3 und die 20 weil es dann nur noch 4 waren. So ziemlich die gleiche Zählweise hatte ich beim Ansehen des Videos gehabt.

Zu wissen wieviele Schläge kommen hat verschiedene Auswirkungen auf mich. Zunächst ist es abschreckend beim ersten Schlag zu wissen, dass noch 23 ähnliche folgen werden. Zum Ende hin ist es tröstlich, wenn es absehbar ist, auch wenn innerlich die Sorge da ist, dass die letzten Schläge nochmal besonders hart werden könnten. Es macht es trotzdem irgendwie planbar und überschaubar.

Nicht zu wissen wieviele Schläge es werden, ist am Anfang eben ungewiß. Andererseits weiß mein Kopf dann, dass ich nicht mitzählen brauche, dass ich einfach loslassen kann und immer nur der nächste Schlag zählt. Ich weiß nie ob es jetzt die Hälfte oder 2/3 sind, also kann ich diesen Gedanken auch loslassen. Es zählt wirklich nur der Moment und es wird irgendwie zeitlos.

Beide Varianten haben ihren Reiz und ich würde mich nicht nur für eine entscheiden wollen. Auch wenn die festgelegte Variante ein klein wenig mehr Sicherheit verspricht und die freie Variante eine Art Flug.

Dann war ich durch, 24 Schläge mit dem Stock waren auf meinem Hintern gelandet, die Aufnahme war fertig und der #MmH betrachtete sein Werk. Er war nicht ganz zufrieden mit der Gleichmäßigkeit der Färbung meines Hinterns, Kommentare über eine Wiederholung um das auszugleichen ignorierte ich aber konsequent. Und wenn man das zum ersten Mal aufnimmt, muss man hinterher das Video etwas zuschneiden damit nicht die schmutzigen Fußsohlen der Sub die ganze Zeit im Bild sind. 😇😂