Wer ist für mich dominant und warum

Die Diskussion ist vermutlich so alt wie die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im BDSM und vor allem im D/s Kontext um so wichtiger und interessanter. Warum ist ein Mensch oder ein Mann für mich dominant. Und wenn ich ihn als dominant empfinde, möchte ich mich ihm dann unterwerfen?

Ich trenne für mich den Alltag mit Dominanz und den BDSM Kontext. Es gibt durchaus Männer die ich im Alltag als dominant empfinde auf der D/s Ebene leider so überhaupt nicht. (Selbst wenn sie sich selber dort sehen) Gleiches würden sicherlich auch einige Personen über mich sagen. Wäre das also geklärt. 😉

Und dann gibt es diese Männer die eine Aura von Dominanz haben, bei denen die submissiven Frau am liebsten sofort auf die Knie gehen möchte. Die mit einem Blick ihre Überlegenheit zeigen. Ihre Anwesenheit macht die nicht vorhandenen Höschen nass. Bei aller Faszination, die sind auch nichts für mich. Denn ich brauche die Gewissheit meinem Partner auch auf Augenhöhe begegnen zu können, dass er mich als gleichwertig sieht, das habe ich bei so einem Mann nicht. Ohne etwas unterstellen zu wollen, bekomme ich hier doch manchmal den Eindruck, dass das Ego niemanden daneben zulässt.

Dem Mann den ich als dominant für mich empfinde, begegne ich also zunächst auf Augenhöhe, komplett ohne Machtgefälle. Es kann durchaus sein, daß bei einer längeren Anbahnung übers virtuelle schon gewisse Tendenzen zu erkennen sind, diese sind aber nur ein Vorschuss und sind durchaus einige Male bei der ersten Begegnung wieder komplett weggefallen. Ich erwarte auch beim ersten Treffen nicht den Stereotypen s/w-Gif Dom im Anzug, selbst wenn ein Anzug durchaus Pluspunkte bringt. Genau wie bei einem ersten Date auf einen Event die typische Clubwear Shorts mit Reißverschluss eher Abzüge bringt, sehr viel Abzüge. Was ich allerdings erwarte ist jemand der authentisch ist, mit sich und seiner Neigung im Reinen. Jemand der souverän ist und seinen Platz im Leben gefunden hat. Ich mag den leisen Sadisten, den tiefgründigen, der sich an seiner Phantasie und der Umsetzung erfreut ohne bereits beim ersten Treffen mit all seiner Erfahrung zu prahlen. Jemand der harmlos aussieht bis ich den Sadismus in den Augen funkeln sehe, weil er sich an meinem Leid erfreut.

Mit so einem Mann kann ich ein Date mit Session haben, kann mich dort devot zeigen, kann meinem Spieltrieb und meinem Bedürfnis dominiert zu werden, nachgehen. Aber das ist Submission light, etwas temporäres, nichts mit Tiefe.

Ich kann den Finger nicht drauf legen, warum ich jemanden als dominant empfinde. Mein Spielpartner hat eine sehr gute Freundin die er bei einem Date kennen lernte und wo sie feststellten, dass das mit dem D/s bei den Beiden so gar nichts wird. Ist sie nun dominanter als ich? Ist er gar nicht wirklich dominant? Meine Antwort lautet natürlich Nein. 😉 Es ist etwas sehr persönliches zwischen zwei Menschen, hier spielt Alter, eigene Erfahrungen, die Erfahrung des Anderen, Erwartungen und nicht zuletzt auch die rein körperliche Chemie mit rein. Und selbst wenn ich es dann empfinde, ist meine Unterwerfung etwas das ich freiwillig gebe, nicht weil der Partner mich zwingt, es verlangt oder erwartet. Meine Unterwerfung erfolgt, weil etwas zwischen uns funktioniert und ich mich sicher bei ihm fühle. Daraus entwickelt sich dann mit viel Glück und mit der Zeit das Gefühl der Hingabe und die Bereitschaft das Machtgefälle für ihn, wann immer er es will, zu verschieben. Es bei aller Augenhöhe immer latent verschoben zu lassen. Durch diese Freiwilligkeit ist meine Hingabe tiefer und ehrlicher als alles andere.

Bei so manchem Paar habe ich mich früher gefragt was an ihm überhaupt dominant ist, aber ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das einfach völlig egal ist. Entweder man empfindet es für den anderen oder eben nicht. Von außen ist nicht erkennbar welcher Bereich berührt und angesprochen wird. Ich selbst mag es eben auch mich zu behaupten, zu zeigen, dass ich auf Augenhöhe bin und nicht klein und unscheinbar. Dass ich Dinge sogar besser weiß, mehr Erfahrung irgendwo habe. Und ich wage zu behaupten, dass die Spielpartner meiner Vergangenheit mich gerade deshalb geschätzt haben, weil die starke selbstbewusste Frau sich gerade ihnen unterwarf.

Als Disclaimer sei gesagt, dass für mich persönlich mein BDSM nur mit D/s funktioniert, weil mein Masochismus daran gekoppelt ist. Mir rein den Hintern versohlen zu lassen, kann in der richtigen Runde mal Spaß machen, bringt für mich aber eben einfach nur etwas Spaß. Daher ist meine Sichtweise sehr D/s fokussiert.

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Das Augustdate mit dem MmH, Teil 2, das BDSM Appartment

Nach dem doch recht intensiven Einstieg fuhren wir zum BDSM Apartment, welches er für die nächsten 24h für uns gebucht hatte. Eine wirklich tolle Lokation mit viel Liebe zum Detail. Wir packten unsere Sachen aus, nutzten endlich eine Dusche und aßen etwas. Das ein oder andere Gerät wurde angetestet und er demonstrierte mir schonmal seine 3 neuen Schlagwerkzeuge, meine Begeisterung wurde eher durch ein Aua ausgedrückt als durch Worte. Aber für weiteres waren wir beide zu müde und so gingen wir ganz brav ins Bett. (Den heißen harten stundenlangen Sex an der Stelle bitte einfach vorstellen 😉 )

Er testete am nächsten Morgen zunächst selber das Andreaskreuz das man drehen kann um komplett auf dem Kopf zu stehen. Seine eigene Reaktion auf kopfüber war derart, dass der Plan mich kopfüber mit Wachs und Wand zu bearbeiten gekippt wurde. Gut wenn der Dom ausprobiert was er so vor hat. Trotzdem wurde ich kopfüber gedreht und einmal mit Kerze verewigt, immerhin hatte er sich extra bei Twitter informiert wie rum man eine Kerze bei Frau einführt. 😉 Wer den Tweet kennt weiß worum es geht. 2 mal hing ich über Kopf und der Wachs tropfte mir direkt über den Venushügel, etwas das ich durchaus gerne weiter ausprobiert hätte, allerdings nicht in der Haltung. Aber wir haben Ideen, das wird noch mal umgesetzt.

Der MmH sagte zu mir „Heute werde ich dir weh tun und heute bestimme ich wann genug ist.“ Eine Ansage die mich gleichzeitig erregte als auch etwas unruhig werden ließ. Aber mittlerweile haben wir uns oft getroffen, er kennt meine Reaktionen, er kennt meine Grenzen und ich weiß, dass er fordert aber nie überfordert. Mit diesem Wissen konnte ich mich auf das kommende einlassen. Ich bin niemand der durch Schmerz einen Orgasmus bekommt, oftmals bringt es mich tatsächlich an Grenzen und gerade deswegen macht es mich immer wieder an. Das erste Thema für diesen Tag war Strom, mein erster Kontakt damit. Ich legte mich bequem auf die Liebesschaukel, meine Beine in den Schlingen. Er setzte mir Klammern an die Nippel und startete ein kleines Programm welches die Intensität selbstständig variiert. Meine Reaktion war sehr instinktiv und heftig, ich krallte mich in der Lederbespannung fest und machte sehr deutlich wie es mir damit geht. Es war wie viele kleine Nadeln die sich in meine Nippel bohrten, mit wechselnder Intensität. Ich brachte meine Begeisterung und Dankbarkeit für diese Demonstration lautstark zu Gehör. OK ich habe gejammert und geklagt. Dann nahm er mir ganz Gentleman die Klammern ab. Nur um sie mir direkt an die Schamlippen zu setzen 😬 wo das gleiche Gefühl nochmal schmerzhafter war und mich die Intensitätssteigerung fast um den Verstand brachte. Aber es brachte mich an den Punkt des loslassens, die Tränen liefen und mein Kopf war leer, nur im hier und jetzt.

Er erlöste mich, schaute auf mich aufgelöstes Häufchen und sagte lächelnd diesen Satz: „Du hast dich mit einem Sadisten eingelassen.“ Und ich musste ebenfalls unter Tränen lächeln. Seine Freude an meinem Leid und meine Freude daran von ihm diesen Schmerz zu empfangen. Jeder Masochismus ist anders und meiner speist sich unter anderem aus der Hingabe an ihn und dem was ich durch diese Erfahrungen gewinne an Stärke. Eine Stärke die mir niemand nehmen kann.

Wir machten eine Pause, runter kommen im Bett, das Thema Strom war für diesen Tag erledigt. Und ich erstmal auch. Dabei stand der eigentliche Teil ja noch aus. Als ich wieder auf der Höhe war, kam der Teil mit dem reinen körperlichen Schmerz. Ich mag ja gerne Lederpeitschen oder ähnliches. Heute war ihm aber eher nach Gummi. Damit ich etwas besser unter Kontrolle bin, fixierte er meine Hände an einer Stange die er dann mit einem Flaschenzug nach oben fuhr. Ich hatte nur bedingt Möglichkeiten nach vorne auszuweichen. Er wollte mich tanzen sehen. Die Aufwärmung mit härter werdenden Floggern und dann der Einsatz der zweiadrigen Gummipeitsche, von dem Ding mit Gummizungen vorne dran und dem mit den vielen Kugelketten. Ich kann nicht sagen was davon am heftigsten war. Ich versuchte den Schmerz anzunehmen, ließ mich reinfallen, musste aber immer wieder nach vorne ausweichen, wenn mich der Schmerz heftig traf. Der Gummi lässt manchen Schmerz erst mit etwas Verzögerung kommen, ich wehrte mich, stand auf einem Bein, tanzte für ihn unter seinen Schlägen. Ich hatte die Aussage im Hinterkopf, dass er das Ende bestimmt. Und so blieb ich im Moment, dachte nicht daran wie lange es noch dauern wird, sondern immer nur daran was gerade ist. Jeder Schmerz, egal wie stark, wird auch wieder weniger. Und so nahm ich an was er gab, ließ mich an Grenzen bringen, die Tränen liefen. Ich kann nicht sagen wie lange es dauerte. 5 Minuten oder 30, irgendwann ließ er den Seilzug ab, nahm mir die Manschetten ab, ließ mich hinsetzen und hielt mich. So saßen wir eine Weile, ich war ganz in seiner Nähe gefangen. Danach ist das Bild entstanden.

Dieses Vertrauen in ihn, dass er weiß wie es mir geht und wie weit er noch gehen kann, das kommt nicht von alleine. Kein Dom, egal wie viel Erfahrung, kann aus dem Stand eine andere Person komplett lesen. Zumindest ist das meine Meinung. Er kann sicherlich Kopfkino erfüllen und einige Dinge weit innerhalb der Grenzen bedienen, aber dieses ausreizen braucht mehr. Neben meinem Vertrauen in ihn, braucht auch er Vertrauen. Er muss sich darauf verlassen können, dass ich ihm zeige wie es mir geht. Ein reines aushalten und ertragen, führt zu einem falschen Eindruck, ein nicht ehrliches Feedback kann in falsche Bahnen lenken. Es braucht immer wieder das Gespräch darüber wie es war und was es ausgelöst hat. Und das ist auch in einer Spielpartnerschaft möglich und dringend nötig. Je besser und ehrlicher das Feedback desto genauer kann darauf eingegangen werden.

Der MmH und ich hatten noch ein paar schöne Stunden, das Treffen langsam ausklingen zu lassen, gelang uns hingegen nicht ganz so gut. 😇 Aber manches muss nicht geschrieben werden sondern bleibt einfach in meinem Kopf und meinem Herzen.

Das Augustdate mit dem MmH, Teil 1, Pornokino

Der MmH versteht den Kopffick. Und im Gegensatz zu manchen anderen Doms, setzt er das Kopfkino auch in die Realität um. In der Woche vor unserem Date setzte er mir so manche Möglichkeit in den Kopf, teaste mich mit Optionen, spann sein Netz sehr weit und sehr eng. Ich war durch berufliche Dinge ziemlich gestresst, er fragte ob ich einen freien Kopf brauche, ob er mir stärker weh tun soll. Und wohl wissend was das bedeutet, stimmte ich zu. Ich sah ein Bild mit verschiedenen neuen Schlagwerkzeugen, allesamt im Bereich „verdammtneinbittenichtdastutdochwehmimimi“. Außerdem unterhielten wir uns über diese Videos in denen Frauen so liegen, dass nur der Unterkörper für die Männer zugänglich ist und der Oberkörper verborgen. Der Mann sieht nur ein angepinntes Bild und fickt trotzdem einfach nur eine Pussy ohne Gesicht. Ein sehr starkes Benutzungsszenario. Er machte einen Spruch, dass er nur noch das Bild aussuchen muss. Aufgrund meiner Erfahrung mit ihm nahm ich das weder komplett für voll noch tat ich es als unmöglich ab. Ich weiß nie was er wirklich ernst meint und was nicht. Derart in unterschiedliche Richtungen angepiekt flog ich zu ihm.

Die Begrüßung fiel etwas anders aus als gedacht. Ich landete 15 Minuten zu früh und er stand im Stau. Als er endlich da war, sprang ich nur ins Auto, ein kurzer Kuss und er fuhr weiter. Wir hatten an sich etwas zu fahren aber er reichte mir einen gefalteten Zettel und grinste mich an. Im Prinzip wusste ich was ich sehen würde, dennoch faltete ich ihn auf und sah eine kleine Collage von meinem Bildern. Jetzt war der Moment um das ganze noch zu canceln, aber die Dynamik lief ja schon eine Weile also gab ich meine Zustimmung, wissend dass er auf mich aufpasst.

Wir fuhren zu einem nahen Pornokino, von außen recht unscheinbar, machte es fast einen leeren Eindruck. Als wir eintraten, fragte ich mich allerdings sehr stark ob das eine gute Idee war. Alle Räume waren proppevoll mit Männern, kurz vorher ging gerade ein Gangbang zu Ende und es war mehr als gut besucht. Wir ließen uns kurz die Umkleiden zeigen und machten dann einen Rundgang. Obwohl ich komplett bekleidet war folgten uns sofort eine Reihe von Männern. Und ich kann vermutlich mehr über den Boden dort sagen, auf den ich dauernd blickte, als über die anwesenden Männer. Insgesamt war der Eindruck nicht so, dass ich mit denen allen gerne auf die Matte gegangen wäre. Aber das lag ohnehin nicht in meiner Hand.

Wir fanden den Raum der diese Gloryhole Fickluke hat und drehten die Besichtigungsrunde zu Ende. Ich äußerte mich darüber wie unangenehm ich es finde, hier eine von nur zwei Frauen zu sein und all die Blicke auf mir zu spüren. Die Antwort war „Pass auf wie es wird wenn du hier gleich nackt nur in Halterlosen durchläufst!“ Mein Blick war erste Antwort und verbal hörte es sich in etwa an wie „Ganz… sicher… nicht!“ Das war wohl klar genug und seine Antwort „Eine neue Situation, du bestimmst die Grenzen.“

Etwas das alles andere erst möglich macht, zu wissen, dass meine Grenzen jederzeit beachtet werden und zwar ohne Diskussion.

Ich war durchaus bereit etwas Unbehagen für ihn zu ertragen und stimmte zu ohne Oberteil mit freien Brüsten da durchzugehen. Der Rock blieb mein kleines Schutzschild. Unnötig zu erwähnen, dass ich eh kein Höschen anhatte, oder?

Wir suchten uns den etwas unübersichtlichen Weg zurück zu dem Raum, ich war mit Sicherheit keine große Hilfe, da ich den Blick noch intensiver auf den Boden gerichtet nur hinter seinem Rücken herging. Dieses Gefühl wie Fleisch betrachtet zu werden, auf eine Option reduziert zu werden, von Männern denen ich mit Sicherheit auf der Straße keinen zweiten Blick schenken würde. Ihm dabei das Verfügungsrecht über mich zu geben, durchaus eine Macht die stark in beide Richtungen wirkt.

Ich schloss mich in dem kleinen Raum ein, Besucher an meinem Kopf war nicht der Plan. Der MmH hängte draußen mein Bild auf. Ich rutschte mit den Beinen durch das Loch und er fixierte draußen meine Beine in Manschetten nach oben. Optimal zugänglich für den der wollte. Ich bekam gedämpft die Gespräche mit. Als erstes musste tatsächlich auf die Benutzung eines Kondoms bestanden werden. Der erste Grund weshalb Frau so etwas nicht ohne Begleiter tun sollte. Dann spürte ich zunächst einen bekannten Schwanz und folgend, immer wieder abgewechselt durch ihn, fremde Schwänze. Den Wechsel machte er oft, vor allem als Kontrolle, daß das Kondom da bleibt wo es soll. Einer von denen war durchaus nicht schlecht, die anderen waren teils nicht ganz hart und konnten aber insgesamt nicht wirklich ficken. Das war eine kleine Enttäuschung, das muss ich zugeben. Trotzdem war die Situation sehr intensiv und was immer auch passierte, ich spürte zumindest immer wieder seine Hand auf meinem Bein. Immer wieder die Versicherung, ich bin da, ich passe auf dich auf.

Wir hatten eine Geste vereinbart mit der ich hätte unterbrechen können, aber er unterbrach vorher für eine Pause, spürend, dass ich nicht mehr nass genug war für den Moment. Und als ich die Beine wieder einzog merkte ich dass meine Füße kribbelten. Durch die heißen Temperaturen und die stickige Luft war ich ohnehin schon ziemlich durch. Wir entschlossen das Ganze nun zu beenden. Ich trat aus dem Raum, Kopf weiterhin gesenkt, ich wollte auf gar keinen Fall sehen wer mich gerade vielleicht gefickt hatte. Es standen bestimmt 10 Männer dort im Gang und der Weg zurück war nicht angenehmer als der Hinweg. In der leeren Paarumkleide nahm er mich in den Arm, ließ mich runterkommen, küsste mich und sagte mir wie stolz er auf mich ist und wie gut es ihm gefallen hat. Wir lachten zusammen über das erlebte, ich entschied mich gegen die Dusche dort und wir verließen das Pornokino und fuhren nun tatsächlich zu unserem Unterkunft.

Und weil es vermutlich ohnehin gefragt wird, er ließ 3 Männer zu mir, immer wieder abwechselnd, ich selber hätte das nicht zuordnen können.

Fortsetzung folgt…

Ein paar Gedanken zur Demütigung

Manchmal frage ich mich ja schon was mich an Demütigungen kickt. Im beruflichen Leben möchte ich Vieles erleben aber sicher keine Demütigung.

Neulich erzählte ich einer Freundin von etwas das der Musiker bei mir gerne macht und hörte dann in etwa „Das wäre mir zu viel, da muss ich jemanden schon sehr lange kennen, damit der das mit mir machen darf.“ Und ich dachte dann eher, nun ja das berührt mich so wenig, das demütigt mich eigentlich nicht besonders. Es ist also eine Sache die an sich demütigend wäre, wenn sie bei mir den richtigen Nerv treffen würde. Hingegen sind für Andere relativ unspektakuläre Situationen für mich durchaus anspruchsvoll. Manchmal wird aus der Kombination der Dinge dann eine Situation die ich insgesamt nicht mehr unter Kontrolle habe und dann wird aus diesem Kontrollverlust für mich die Demütigung. So als wenn der 6. Ball beim jonglieren zu viel ist und alles runter fällt. Aber wenn ich diese Situation dann durchlebt habe, geschafft habe, aufgefangen wurde, dann gehe ich da mit einer ganz neuen Stärke raus die mir auch die Angst vor solchen Situationen nimmt. Eine Art Konfrontationstherapie, ich schaue meinen Ängsten und meinen Mängeln ins Auge.

Ich bin selbstbewusst, man muss mich kennen und verstehen um zu wissen welche Punkte bei mir tatsächlich schwach sind. Einige wenige sind leicht zu erkennen, bei einigen muss man vorsichtig sein, mich fordern aber darf es nicht übertreiben sonst mache ich vielleicht zu, getriggert durch negativ Erfahrungen in der Vergangenheit. Ich kann meinem Gegenüber lange in die Augen schauen und eine Demütigung unproblematisch an mir abperlen lassen, bis derjenige tatsächlich den Schlüssel für meinen Kopf findet oder ich ihm den Schlüssel gebe zu meinem Inneren.

Und manches Mal stand oder kniete ich vor einem Spielpartner und die Situation die entstand, sagte mehr über ihn aus als über mich. Das war dann im allgemeinen auch das letzte Treffen, wenn ich merke, dass der andere mich nicht erreicht, ich mich womöglich sogar überlegen fühle, hat weiteres meist keinen Sinn.

Ganz bewusst schreibe ich hier keine Beispiele, das ist eine Macht die ich nicht einfach aus der Hand gebe, das bekommt nur wer es sich verdient oder sich erarbeitet hat. Denn die Demütigung an sich ist ein sehr scharfes Schwert und kann falsch angewendet sehr viel anrichten.

Grenzen Teil 2

Nachdem ich den Blog über Grenzen geschrieben habe, hab ich über das Thema noch weiter nachgedacht. Wenn der erste Gedankengang ausgesprochen ist, kommen andere Dinge hoch. Und dabei ist mir bewusst geworden, wie sehr Grenzen von der Person abhängen.

Ich hatte hier mal einen Blogbeitrag über den Philosophen, ich hab ihn wieder gelöscht nachdem Schluss war, zu uneinig war ich mir über mein eigenes Empfinden. Ich hab es nach dem dritten Treffen beendet, weil er mir zu hart an meinen Grenzen gespielt hat. Die Phantasien die er hatte waren zu sehr auf den Punkt von den Dingen die mich tatsächlich triggern. Was also dafür spricht wie gut er mich durchschaut hat und wie gut er mich hätte führen können.

Aber er hatte auch Phantasien die bei mir einfach ein NoGo waren und obwohl ich ihm das immer wieder kommuniziert habe, fing er immer wieder damit an. Ich konnte dadurch kein Vertrauen aufbauen, dass er tatsächlich diesen Punkt nicht überschreitet. Und im Nachhinein betrachtet war sein Spiel zwar hart und an meiner Grenze, aber das Problem war an sich nicht der Schmerz oder seine Erwartungen sondern mein fehlendes Vertrauen und dadurch meine Unfähigkeit mich von ihm auffangen zu lassen. Nach dem letzten Treffen bin ich ohne große Nachsorge aus seiner Wohnung „geflüchtet“ weil es einfach nicht stimmig war.

Wenn ich mir genau die gleiche Situation und Handlung mit meinem aktuellen Spielpartner vorstelle, dann wäre es sicherlich hart aber vollkommen im Rahmen und vorallem würde ich mich trotzdem sicher fühlen. Das Spiel mit der Demütigung wäre so, dass es beide kickt, dass es mich fordert und entblößt aber es wäre kein reiner Machtbeweis seinerseits. Es wäre kein Durchstehen auf meiner Seite sondern ein Erleben. Bei allem Machtgefälle und trotz Spielpartnerschaft funktioniert BDSM am besten mit Zuneigung und damit einhergehender Fürsorge. Und dann wird der Rahmen des Machbaren immer größer sein als man vorher denkt.

Kira und Grenzen

Grenzen sind so mit das wichtigste Thema im BDSM und ich hab mir das ein oder andere mal echt den Kopf darüber zerbrochen. Grenzen sind etwas sehr individuelles, egal nach welcher Ideologie man meint BDSM zu leben dem schwarzen oder goldenen Buch, Gor, O, Sklavenhaltung extrem, Rack, SSC oder sonst was, Grenzen sind sehr persönlich.

Ich bin leider jemand der seine Grenzen im normalen Alltag nicht genug verteidigt und damit oft zu viel gibt, bzw. nehmen lässt. Im Sexuellen fällt mir das auch nicht immer leicht. Dazu kommt, dass ich da sehr viel ausprobieren wollte, schon immer, und daher manchmal weiter gegangen bin als es vielleicht für den Moment gut war. Andererseits hat es mich im Nachhinein nie lange beschäftigt, daher stellt sich mir dann schon die Frage ob das jetzt tatsächlich zu weit war. Ich bin jemand, der mit dem nötigen Kontakt vorher nicht viel Anlaufzeit braucht. Ich habe gerne Sex beim ersten Treffen, wenn es passt. Sich vorher auszutauschen, sich dann in der Hotellobby zum ersten Mal zu sehen und direkt aufs Zimmer zu gehen, ja das habe ich mehrfach gemacht und es hat für mich einen besonderen Kick gehabt, der nicht zwingend wiederholbar ist. Immer mit der nötigen Rückendeckung natürlich, sprich covern. Ich bin vielleicht tatsächlich manchmal etwas unbekümmert an Dinge herangegangen aber bis auf 1 mal habe ich nie wirklich blöde Erfahrungen gemacht. Und dieses eine Mal hätte ich abbrechen können, ich wollte aber selber wissen wie es weiter geht. Ansonsten hat sich mich mein Bauchgefühl immer bestätigt, Männer die bereits im Gespräch über Grenzen gingen, habe ich nicht getroffen und die anderen haben von sich aus darauf geachtet nicht zu schnell zu weit zu gehen, oftmals waren sie vorsichtiger als ich in meinem Bedürfnis Dinge auszuprobieren. So hat mich mein Bauchgefühl sozusagen selber davor bewahrt zu schnell zu weit vorzupreschen.

Aber zu meinen Grenzen.
Ich hab tatsächlich Probleme konkrete Grenzen zu benennen, die hängen auch immer vom Mann ab. Es gibt also eher so etwas wie Rahmenbedingungen beim ersten Treffen. Gewisse Praktiken brauchen Vertrauen und Übung, sowas kommuniziere ich vorher, falls es denn in die Richtung geht. Und mit kommunizieren meine ich durchaus richtig darüber sprechen warum, wieso und weshalb. Bei meinem Ex Herr ging es vor allem um Schmerzen und den sexuellen Bereich, er hat im Prinzip am Anfang selber sorgfältig geschaut wo er mich abholt und dann die Grenzen im Laufe der Zeit verschoben. Das war ein abgesteckter Rahmen. Vor unserem ersten Clubbesuch hat er auch gefragt was für mich möglich wäre und was gar nicht. Er hat auch direkt die Möglichkeit ergriffen, mich einer mir unangenehmen, durchaus grenzwertigen, Situation auszusetzen und zu schauen wie ich damit umgehe. Am Ende waren wir beide sehr zufrieden mit dem Abend. Übrigens eine Situation die andere eher als erstrebenswert schön finden würden. Es ist eben sehr individuell.

Der #MmH spielt sehr abwechslungsreich, er verwirklicht Phantasien, seine und die seiner Partnerinnen. Und er fordert dabei ein gewisses Maß an Folgsamkeit ein. Bei weitem nicht alle Settings waren auch nur in meinem Kopf vorher vorhanden. Andererseits kennt er mich und meine Vorlieben inzwischen vermutlich besser als ich selber. Wenn er sich nicht sicher ist, spricht er Dinge an. Je nach meiner Reaktion darauf, verändert er Details. Es soll eine Herausforderung sein, mich aber nicht grundsätzlich überfordern. Es gab Situationen in denen dachte ich „Was mach ich hier bloß?“ aber nie „Das will ich nicht machen!“. Das ist der große Unterschied. Mittlerweile fragt er kaum noch direkt, er kennt mich inzwischen gut und weiß wie ich ticke.

Eine meiner ganz klaren Grenzen ist das einbinden unbeteiligter Personen. Ich möchte nicht, dass z.B. der Zimmerservice Dinge sehen muss, die er nicht sehen will. Ich möchte keine wildfremden Menschen ansprechen. Zum einen ist das für mich etwas das mir sehr schwer fällt, was natürlich eher ein Grund dafür wäre mich dem auszusetzen. Aber vor allem geht das gegen meine Überzeugung, dass in sexueller Hinsicht jeder selbstbestimmt ist. Und wenn die Person nicht einfach wegsehen kann um dem zu entgehen, dann ist es mir zu grenzwertig.

Ansonsten finde ich Grenzen oft schwer genau zu benennen, einzelne Praktiken sind einfach auszuschließen, aber Situationen oder Abläufe sind schon schwieriger. Wenn man erstmal in einem Flow drin ist, ist es schwerer auszusteigen. Daher hilft nur immer wieder über Phantasien und Möglichkeiten zu sprechen. Was findet man daran interessant, was kickt einen womöglich, wovor schreckt man zurück. Was kann man sich vorstellen, ohne dass es jetzt direkt eine Phantasie ist und wo sagt man sofort, das geht auf keinen Fall. Dabei ist es sehr wichtig zwischen einer Phantasie zu unterscheiden, die einfach nur im Kopf abläuft und geil ist, aber nie verwirklich werden will und Phantasien die man tatsächlich umsetzen würde. Mein Ex Herr wollte, dass ich ihm ungefiltert meine Phantasien schreibe und sagte selber vorher, dass er die nur als Richtung nimmt um zu verstehen wie ich ticke und nicht als Richtschnur was er machen darf. Es ist eben schon ein Unterschied ob jemand eher davon träumt von 5 Männern im Dunklen sexuell benutzt zu werden oder gefesselt am Pranger ausgepeitscht zu werden, um mal 2 Unterschiede zu nennen.

Ganz klar ist aber auch, wer so gar keine Grenzen benennt, setzt sich zum einen der Gefahr aus, dass er in Situationen deutlich jenseits seiner Komfortzone gebracht wird und das ohne Absicht und zum anderen nimmt man sich die Möglichkeit eben jene Grenzen Stück für Stück zu verschieben und jedes Mal ein tolles Erlebnis zu haben. Denn das Ziel ist, zumindest für mich, nicht von Anfang an die tabulose Sklavin zu sein die einfach alles mitmacht, sondern jene Sub die durch ihre Reaktion dem Reaktionfetischisten Grund zur Freude gibt. Für mich ist das der langfristigere Weg und Kick.

Spielpartner – D/s und was ich empfinde

Im Laufe der letzten 2.5 Jahre hatte ich nun ein paar Spielpartner. Als solche würde ich jene Männer bezeichnen die ich mehr als 1-2 mal getroffen habe und bei denen generell das Interesse an regelmäßigen Treffen bestand, mal unabhängig davon wie häufig die nun stattfanden. Damit sind für mich nicht Männer gemeint mit denen ich gerne ins Bett gehe sondern jene bei denen in irgendeiner Art ein D/s mitspielt. Beim harten Sex kann durchaus meine devote Ader durchkommen, ich empfinde aber nicht wirklich eine Verschiebung des Machtgefälles.

Bei meinem Ex-Herrn habe ich das D/s von Anfang an empfunden, weil er mir an Erfahrung viele Jahrzehnte voraus war und ich das aufgrund seiner Art instinktiv empfunden habe, zumindest während der Session. Außerhalb wollte er die Verschiebung des Machtgefälles gar nicht und ich fand das nicht immer so leicht damit umzugehen in kürzester Zeit direkt zu wechseln. Andererseits war bzw. ist er bei bestimmten Dingen herrlich unbeholfen und so war das eine kleine Herausforderung. Es fiel mir aber nie schwer ihn als das zu sehen was er war, mein Herr für die Zeit unserer Begegnung. Ansonsten blieb die Verbindung ohne große Emotionalität, weshalb mich das Ende vor ein paar Wochen auch weniger hart traf als ich befürchtet hatte.

Der Philosoph war so sadistisch und hart, dass mir keine Zeit dafür blieb mich ihm tatsächlich hinzugeben. Ein Grund weshalb ich es sehr schnell beendete.

Nun ist da der #MmH und ich erfahre eine für mich neue D/s Beziehung die auf Augenhöhe beruht aber jederzeit mit einem Satz oder einem Wort verändert werden kann. Dieses D/s ist sehr intuitiv, ich muss da nicht drüber nachdenken, manchmal ist es unauffällig und manchmal deutlich und mit fester Hand durchgesetzt. Tatsächlich eine Situation mit der ich mich 100% wohl fühle. Da er zumindest auf Entfernung immer präsent ist, schwingt es immer latent mit. Und obwohl mit viel Leichtigkeit doch mit ernsthafter Konsequenz.

Interessanterweise hilft mir das auch im Alltag mit Situationen in denen es um Macht geht besser umzugehen. Die eigene selbstbewusste Art und submissive Seite gleichzeitig wahrzunehmen hilft mir um mich nicht unterbuttern zu lassen in Situationen wo das Machtgefälle ungeklärt ist, ich aber eigentlich auf der schwächeren Seite stehe. Ich bin zwar selbstbewusst aber alles andere als dominant. Diese Verschiebung in meinem Verhalten und meiner Wahrnehmung nehme ich schon seit längerem wahr.

Nun hatte ich ja bereits davon geschrieben, dass ich Probleme habe mit anderen Spielpartner das D/s noch genauso entspannt wahrzunehmen wie vorher. Neue Erfahrungen verändern eben auch immer das was bereits besteht. Ich hatte vor 2 Wochen ein Treffen mit dem Musiker und war vorher etwas unsicher ob ich das mit ihm noch kann. Und es ist auch tatsächlich anders. Es ist gefühlt eine Art D/s light. Ich kann mich ihm unterwerfen, kann ihn als den dominanten Part ansehen aber es fehlt das intuitive. Unser Treffen war schön und ich hatte Spaß, aber dieses innerliche zur Ruhe kommen, fehlte. Mein Herz war einfach nicht 100% dabei. Für mich bekommt das Wort Spielpartner eine neue, leicht veränderte Bedeutung. Ich möchte den Musiker auf keinen Fall abwerten, er ist ein toller Mann und ein toller Spielpartner. Er erfüllt nur für mich nicht das ganze Paket und das kann man nicht zwingen. Ich freue mich auf weitere Treffen mit ihm und vielleicht schreibe ich auch mal wieder etwas über ihn. Sonst wird das hier womöglich zu einseitig 😉

Aber zu wissen was möglich ist, lässt einen plötzlich sehr anspruchsvoll werden. Und ich muss mir wohl klar darüber werden, was ich tatsächlich brauche und will. Unabhängig davon was andere darüber denken und für am Besten halten.

Danke

Danke an alle die mich lesen.

Ich habe diesen Blog Ende letzten Jahres begonnen. An sich wollte ich es nur für die Mädels meiner Gruppe (ihr wisst wer gemeint ist) aufschreiben, aber irgendwie wurde er von deutlich mehr Personen gelesen. Ich hab ihn dann bewusst genutzt, um die Erlebnisse die mich am meisten auf meinem Weg, durch die Anfänge des BDSM geprägt haben, aufzuschreiben. Ich brauche diese Art der Reflektion und mir ist selber nochmal einiges deutlicher bewusst geworden dadurch. Einige Dinge konnte ich dann mit einem Lächeln abschließen und hinter mir lassen, das Bedauern darüber, dass etwas nicht so geklappt hat, wurde zu einer Dankbarkeit dafür welche Richtung es mir aufgezeigt hat. Und ja er ist mir ans Herz gewachsen. Er ist von mir nicht als Sex Blog gedacht, selbst wenn es ein paar Beiträge gibt die nur diesen Inhalt haben. Aber selbst hier gibt es für mich immer noch etwas das ich mitgenommen habe an Erfahrung oder etwas das neu war für mich. Dates bei denen ich nichts Neues erlebe und die mich nicht beschäftigen die bekommen keinen Blogbeitrag.

Und ich bekomme viel positives Feedback, es scheint Frauen zu geben denen meine Beschreibungen helfen. Mir werden sogar Fragen gestellt, dabei bin ich nach 2.5 Jahren selber noch kein alter Hase. Und ich will mir auch nicht anmaßen BDSM zu erklären, das können andere sicher besser. Das hier ist nur meine ganz subjektive Erlebniswelt. Was mich unterscheidet ist vielleicht die Tatsache, dass ich meinen Weg alleine gesucht habe, es gab keinen Mann der mich an die Hand genommen hat. Die Motivation, das Bedürfnis kam alleine aus mir heraus, ich wollte und brauchte das so sehr. Und ich denke das ist eine Intention geworden hinter meinen Beiträgen, euch Mut zu machen selbst die Initiative zu ergreifen. Raus zu gehen und euch zu suchen was ihr braucht. Man kann auch selbstbestimmt submissiv seinen Weg gehen. Traut euch.

Und nochmals danke, dass ihr mich lest.

Ein Besuch im Pornokino

Weil ich gerade etwas zum ablenken brauche, ein Bericht von einem meiner beiden Besuche in einem Pornokino. Es geht um das EGO24 welches vorne ein Erotikshop ist und hinten Spielräume dran hat. Sehr sauber und groß, ich vermute nicht unbedingt exemplarisch für ein Pornokino, aber ich kenne nur das.

Ich hatte eine Verabredung mit einem Herrn den ich auch schon an anderer Stelle beschrieben habe, sonst treffen wir uns im Hotel aber er wollte es gerne einmal ausprobieren.

Er holte mich am frühen Nachmittag von der Arbeit ab und wir fuhren gemeinsam dorthin. Zeitgleich Small Talk und die eindeutige Aufforderung ihm schon mal etwas an die Hose zu gehen. Ein kleiner Vorgeschmack, allerdings noch fahrtauglich.

Im EGO schloss ich meine Tasche im Schrank ein, ich hatte mir extra ein luftiges Kleidchen mitgenommen, aber er zog mir nur das Oberteil aus, so dass ich in Rock und BH blieb. Sein Gürtel fand den Weg um meinen Hals und so war ich nach seiner Vorstellung perfekt gekleidet.

Ein kleiner Rundgang für ihn, ich erwartete, dass er sich einen Raum aussucht und dann die Tür schließt. Aber weit gefehlt, er suchte sich einen Raum, drückte mich an die Wand und fing mich an zu fingern. Ein paar Schläge auf den Hintern, mittlerweile hatten die wenigen anwesenden Einzelherren mitbekommen, dass es etwas zu sehen gibt. Nach kurzer Zeit hatte ich seine ganze Hand in mir, was ich ja sehr gerne mag. Ich hab ihn allerdings nicht darauf hingewiesen, dass sein JoyProfil Fisting unter mag ich gar nicht aufzählt. Ich bin ja brav.

Dann ließ er mich seine Hand ablecken, öffnete seine Hose, ich hockte mit gespreizten Beinen vor ihm und blies seinen Schwanz. Meine Hände durfte ich dabei nicht einsetzen, die drehte er mir immer gleich wieder auf den Rücken. Irgendwann zog er mich hoch und flüsterte mir ins Ohr, dass er mich gerne von den anderen Männern ficken lassen würde, ob das OK sei. Ich hatte die Männer komplett ausgeblendet und ich bin absolut kein Swinger. Ich mag seine Dominanz aber ich war nicht bereit das in dem Moment für ihn zu tun. Also lehnte ich ebenso leise ab und damit war das Thema auch durch.

Im Gang vor dem Raum war ein Podest mit Stange, darauf ließ er mich knien, während er sich auszog und ein Kondom holte. Auch hier blendete ich die anderen wichsenden Männer einfach komplett aus. Ich war mir zwar bewusst, dass wir nicht alleine sind aber ich schaute niemanden an und sah mich auch nicht um. Er fickte mich dann auf dem Podest und als es ihm zu unbequem wurde zog er mich wieder in einen Raum, wo ich mich auf entsprechende Arbeitshöhe legen konnte. Erst fickte er mich, dann drehte ich mich um und er fickte meinen Mund. Dann lehnte er sich zum Abschluss entspannt an das Podest und ließ mich zu Ende blasen. Anschließend bat er einen der anwesenden Männer uns Wasser zu bringen, das muss ich sagen fand ich sehr konsequent. Eine Vorstellung für alle liefern und sich dann bedienen lassen. Ich grinste ihn von unten an und bekam noch mit, dass sich jemand positiv über meine Fähigkeit zu blasen äußerte. Aber da die Vorstellung nun vorbei war, zerstreute sich der Rest bald.

Im Rückblick war es ein sehr intensives Erlebnis, weil ich kaum die Möglichkeit hatte Luft zu holen, zumindest im übertragenen Sinne. Positiv war wirklich, dass er nachdem ich mich einmal geäußert hatte, sämtliche Kontaktaufnahme der anderen Männer unterbunden hat. Ich hatte kein Hand an den Brüsten oder sonstwo und musste mich auch nicht erklären. Es war auch komplett anders als mein erstes Erlebnis, wo sich meine Begleitung einen Raum suchte und zuschloss um möglichst wenig Beobachter zu haben. Und vielleicht bin ich ja auch irgendwann so weit, dass ich nicht mehr bewusst alles um herum ausblende sondern die Anwesenheit sogar spannend finde.

Urlaubsabschluss beim Mann mit Hut

Mein Urlaub war vorbei und der allerletzte Tag war dem #MmH gewidmet. Somit hatte ich trotz Urlaubsende etwas zum drauf freuen. Tatsächlich fieberte ich die letzten Tage des Urlaubes schon etwas darauf hin. Zeitig machte ich mich in der von ihm gewünschten Kleidung auf den Weg zum Flughafen. Das bedeutete, dass ich meinen leichten Poncho sehr geschickt über meinem Ausschnitt dekorierte, denn der war doch sehr groß, selbst für mich. Und mangels BH war da auch kein extra Halt oder Schutz. Nichts was ich jeden Tag so machen möchte. Aber es war sein Wunsch.

Am Flughafen wurde ich im Security Check dann auch gleich noch mal extra behandelt, denn der Strapshalter hat Metallclipse und die geben Laut. Bei der Kontrolle musste ich meinen Rock zum Glück nur bis zu den Clipsen heben, so fiel das Slipless nicht auch noch auf. Aber ich war schon in so einer Euphorie, ich glaube das wäre mir nicht mal peinlich gewesen. Er nahm es per Threema auch sehr amüsiert und wohlwollend zur Kenntnis, dass meine Herausforderung schon zu Hause anfing. Ich vermute selbst eine Leibesvisite hätte ihn unterhalten.

Der Flug verging gleichsam schnell und langsam, immer mit dem Poncho an den strategischen Stellen, darauf achten, dass weder oben noch unten zu viel zu sehen ist. Spannung, Aufregung und Freude im Widerstreit. Nur mit Handgepäck ging das Aussteigen sehr schnell und ich sah ihn am Ausgang auf mich warten. Lässig an eine Wand gelehnt, ein Grinsen im Gesicht, wir schauen uns an und dann endlich der ersehnte Kuss. Angekommen. Ich merkte wie meine Anspannung abfällt und ich innerlich meinen Platz finde, an seiner Seite.

Ob 6 Wochen oder 2 Wochen, das Wiedersehen funktioniert sofort. Keine Unsicherheit, nur Freude und Nähe. Hand in Hand machen wir uns auf den Weg, den ein oder anderen Kuss austauschend. Wir müssen etwas laufen zum Parkhaus, aber mich stört das nicht, genieße seine Nähe. Im Fahrstuhl ein Kuss der mich kurz desorientiert, an die Rückwand gedrängt, er so viel größer als ich, volle Konzentration auf ihn. Die Tür geht auf und wieder zu. Ich bin etwas verwirrt, warum steigen wir nicht aus? Ein kleines Lächeln in seinem Gesicht, diebische Freude in seinen Augen. Dann zieht er mein Kleid nach unten und befestigt Clover-Clamps an meinen Nippeln. Der Weg zum Auto ist kurz, ich bekomme noch eine Maske. Er murmelt amüsiert etwas darüber, dass er zum ersten Mal Security hier sieht. Ich denke erst er macht einen Scherz, aber ich soll mich vorwärts ans Auto lehnen, damit man mich nicht sieht. Für mich ist die Situation gleichzeitig absolut klar und total unwirklich. Als die Luft wieder rein ist, soll ich mich in den geöffneten Kofferraum stützen. Und hier nehme ich zum ersten Mal bewusst wahr, dass da noch jemand ist. Und ich spüre es auch sogleich, nicht nur seine Hand trifft mich, sondern auch eine andere. Eine etwas sanftere Hand die trotzdem mit Nachdruck das Werkzeug führt um hinterher sehr zart über meine Haut zu fahren. Definitiv eine Frauenhand. Trotz Maske habe ich gesehen, dass eine ansprechende Auswahl an Werkzeugen sorgfältig vorbereitet daliegt und so habe ich etwas Abwechslung. 😉 Wieder 4 Hände die mich bearbeiten, ich könnte mich daran gewöhnen. Wenn auch diesmal ganz anders als beim letzten Mal.

Ich betrachte die Situation kurz von fern. Ich lehne in einem öffentlichen Parkhaus im Kofferraum eines Autos. Hinter mir stehen 2 Personen die Spaß daran haben mir eine paar nette rote Striemen zu verpassen.1 Person davon kann ich nicht zuordnen. Dass ich nichts sehe, ist Schutz und Herausforderung gleichzeitig. Andere Autos blende ich komplett aus 😬. Es ist ungewohnt, spannend und aufregend. Ich weiß dass er die Situation absolut unter Kontrolle hat und auch wenn ich weit davon entfernt bin mich fallen zu lassen, habe ich doch keine Sorge oder Unwohlsein.

Ich kann nicht sagen ob es 1 Minute oder 5 sind bis sie aufhören, wenn es zu viel Input gibt, dann ist die Wahrnehmung der Zeit absolut unzuverlässig. Dann seine Frage wer das wohl sei der ihn da unterstützt. Ich habe keinen Plan, ich kenne die Stimme irgendwie aber mein Hirn ist vernebelt von Müdigkeit und verdammt viel Adrenalin und Endorphin. Ich denke nach, gefühlt stundenlang, tippe dann einmal komplett daneben. Aber die Stimmen sind in meinem Kopf sehr ähnlich. Und dann gibt es den entscheidenden Tipp auf einen Podcast, klar woher kennt man sonst Stimmen. Ich hatte also die Ehre von der wunderbaren Marie Moreau den Hintern voll zu bekommen. Nennt mich einen Groupie aber ich fand’s dadurch noch aufregender. Dir ganz lieben Dank an dieser Stelle. 😘

Wir begrüßen uns und verabschieden uns auch fast gleich wieder. Nächstes Mal bitte etwas länger, ich war so überrascht ich wusste gar nicht was ich sagen soll. Dann steige ich in sein Auto und wir fahren. Über einen langweiligen Beginn kann ich mich wahrlich nicht beklagen. Der Rest der nächsten 24 Stunden sind kaum erwähnenswert, Duschen, Flogger, Gerten, heißer Sex die halbe Nacht und eine Therme. Was man so macht im Urlaub 😉