Der Ritt auf dem Sybian

Für alle die nicht wissen wovon ich spreche. Der Sybian ist eine Art Fickmaschine, ihr Wirkprinzip beruht allerdings nicht auf einem Dildo der vor und zurück bewegt wird, sondern auf einer Art Sattel, auf dem ein Dildo justiert werden kann und der dann vibriert. Und zwar stufenlos einstellbar zwischen ich merk nichts und startendem Düsenjet. Mein Herr hatte einen solchen für unser Wochenende auf http://www.sybianverleih.de ausgeliehen. Genaue Details sind dort sicher besser zu finden als von mir beschrieben.

Ein erster Probelauf zeigte eine sehr große Lärmentwicklung auf dem Fußboden und so legten wir noch ein Handtuch unter. Der Sybian ist nutzbar mit einem Dildoaufsatz oder auch nur mit einer Auflage mit Noppen. Der Dildoaufsatz ist so konzipiert, dass verschiedene Größen auf das Grundsetting passen. Lassen wir also die Spiele beginnen.

Meine Wahl fiel neben dem Grundaufsatz auf einen mittelgroßen aber recht dicken Dildo. Größe bin ich gewohnt, ich mag das Gefühl ausgefüllt zu sein. Einen Doppeldildo hätte es auch im Angebot gegeben, aber im Grundpreis waren nur 2 enthalten und bisher hatte ich keine Präferenzen zur Doppelpenetration. Ebenso dazu gehört übrigens ein Hocker in gleicher Höhe, ich wusste erst nicht so recht wozu, aber er ist sehr nützlich um sich abzustützen oder nach vorne abzulegen, darf ja bequem sein.

Gut, also der dicke Dildo wurde liebevoll von meinem Herrn montiert, ein Kondom übergestreift und etwas Gleitgel vorgelegt. 😁 Dann durfte ich Platz nehmen. Er startete mit einer leichten Vibration, ich wusste nicht so recht ob ich das nun interessant finde oder nicht. Eine kreisende Bewegung des Dildos gibt es auch als extra Funktion, die war mir allerdings nicht angenehm und führte noch 1-2 Stunden danach zu einem Gefühl der Blasenreizung, wenig angenehm. Ich spreizte meine Schamlippen vorne etwas, so dass meine Klit auch tatsächlich in direkten Kontakt kommen konnte. Dabei fiel mir allerdings auf, dass der genoppte Teil der Auflage noch vor meiner Klit aufhört, nicht ideal aber nun gut, ist halt so.

Nach ein paar Bewegungen mit meiner Hüfte, hatte ich dann eine Position in der die Vibration auch tatsächlich Wirkung zeigte. Ich schloss die Augen, stützte mich schwer nach vorne und ließ meine Hüfte zusätzlich kreisen. Der Dildo dehnte dabei sehr angenehm an meinem Damm. Vor mir sass mein mich genau beobachtender Herr und drehte nun die Intensität hoch. Das war dann wie der Umstieg von einem billigen kleinen Vibrator auf einen großen Wand. Wow. Dazu konnte ich genau dosieren wie ich die Vibration wo haben möchte durch die Bewegung meines Beckens. Ich genoß die Empfindung und ließ mich an den Rand des Orgasmus treiben. Dann fragte ich ob ich kommen dürfe, bekam die Erlaubnis und im nächsten Moment drehte er den Regler fast ganz runter. Wenn Blicke töten könnten…

Nachdem er sich an meinem Mienenspiel erfreut hatte, drehte er den Regler wieder höher und ich konnte meinen Orgasmus ziemlich laut erleben. Allerdings ließ er ihn an und ich schwomm recht laut in Richtung Orgasmus Nummer 2. Nach meiner Frage nach Erlaubnis drehte er den Regler dann nochmal höher und ich kam tatsächlich ungewohnt laut und heftig, ich war froh über das ungestörte Haus und hatte hinterher Halsschmerzen. Da es in Richtung Überreizung ging, stellte er den Sybian ab, beorderte mich zur Matratze und nahm sich seinen Teil, was sich überraschend intensiv anfühlte, vermutlich weil der Dildo nur mitvibriert und nicht anders gereizt hatte.

Es braucht natürlich mehr als einen Test und so gab es natürlich noch mehr Durchläufe. Sehr interessant war noch dieser hier. Diesmal nur mit der etwas kleineren Grundausstattung. Er ließ mich eine gute Position für mich finden mit einer guten Intensität, dann kniete er sich hinter mich und drang anal in mich ein. Sozusagen eine mechanische Doppelpenetration. Hat den Vorteil der eine Part hält ziemlich still und man kann sich gut drauf einlassen. Auf jeden Fall war es ein unglaublich tolles Gefühl, vorne intensive Vibration und ausgefüllt und hinten der eigene Partner. Ich kam sehr schnell und sehr intensiv. Er ließ mir ganz kurz Zeit zum luftholen, stellte aber klar, dass der Sybian an bleibt bis auch er gekommen ist. Was dann „leider“ auch gar nicht so lange dauerte. Mein Innenleben vibrierte gefühlt noch 1-2 Stunden nach und das war definitiv die beste Erfahrung darauf.

Zitat von meinem Herrn: Es fehlte das „dann ließ er mich eine halbe Stunde dort sitzen, ein Orgasmus nach dem anderen, ich schrie mir die Seele aus dem Leib. Zum Glück hat er Schallschutzfenster verbaut“

Insgesamt war es eine sehr spannende intensive Erfahrung. Mir den Sybian für so einen Preis anzuschaffen, das wäre vermutlich nicht meines, aber sich als besonderes Schmankerl mal eines auszuleihen, finde ich hingegen sehr attraktiv. Die Erfahrung zählt definitiv unter sehr gelungen und erinnerungswürdig.

3 Kommentare zu „Der Ritt auf dem Sybian

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